Die Vorteile dieser alternativen Heilmethode liegen klar auf der Hand: Es handelt sich um ein Verfahren, das nahezu ohne Nebenwirkungen auskommt. Ausnahmen sind nur bei Nadeln zu finden, die nicht ausreichend desinfiziert wurden. Sie können unter Umständen Infektionskrankheiten übertragen. Die Akupunktur zählt zur Traditionellen Chinesischen Medizin, einem der ältesten Diagnose- und Heilverfahren der Welt.
Sie wirkt auf natürliche Weise, indem sie durch gezielte Nadeleinstiche körpereigene Stoffe, wie Neurotransmitter oder Endorphine und deren Bildung fördert. Dabei gilt, dass diese Substanzen Schmerzen lindern können. Auch auf die Psyche haben sie eine entspannende Wirkung. Jedoch ist zu beachten, dass die Akupunktur lediglich gestörte Energien behandeln kann. Zerstörte Bereiche sind auch mit der Akupunktur nicht mehr wiederherzustellen.
Für viele Patienten bietet die Akupunktur die letzte Hoffnung, ob nun bei Rückenschmerzen, bei Migräne oder anderen chronischen Beschwerden, bei denen die Schulmedizin keine Erfolge verzeichnen konnte. Auch junge Medizinstudenten erkennen diesen Wandel der Patienten, der hingeht zu den alternativen Heilmethoden. Sie interessieren sich zunehmend für die TCM und die damit verbundenen Behandlungsmöglichkeiten und erhalten an einigen Unis bereits entsprechende Kursangebote.
Die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt zählte mit zu den ersten Unis, die Kurse für Akupunktur und TCM anboten. Zwar sind bisher noch recht wenige Möglichkeiten gegeben, im schulmedizinischen Studium Kontakt zu alternativen Therapien zu bekommen, doch steigt die Anzahl der Angebote derzeit stetig.