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Werden Sachsens Ärzte TCM-Spezialisten?
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Zusammenarbeit von West und Ost
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Der Freistaat Sachsen und die Provinz Joangsu in Nanjing haben bereits 2008 beschlossen, im Gesundheitssektor zusammen zu arbeiten. Jetzt soll das Ganze weiter angeschoben werden. Die Ärzte des Freistaates sollen künftig an einem Austauschprogramm teilnehmen können.

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_Werden Sachsens Ärzte TCM-Spezialisten?

Ziel der Aktion ist es, dass die Ärzte aus Sachsen bessere Kenntnisse über die traditionelle chinesische Medizin erhalten. Dabei sollen nicht nur TCM-Behandlungen genauer erläutert werden, sondern ebenso die richtige Stellung einer Diagnose. Überdies soll ein Hauptaugenmerk auf die Prävention gelegt werden, damit Erkrankungen gar nicht erst entstehen. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hinrerkrankungen und die Gesundheit von Müttern und Kindern sollen ebenfalls im Mittelpunkt stehen.

Im Gegenzug können die chinesischen Ärzte die westliche Schulmedizin und ihre vielfältigen Möglichkeiten der Diagnostik, die häufig von der Technik unterstützt werden, kennen lernen. Durch diese Zusammenarbeit verspricht man sich, dass auch in Deutschland speziell geschulte TCM-Ärzte eingesetzt werden. Das Pilotprojekt ist zwar vorerst auf Sachsen beschränkt, doch besteht kein Zweifel daran, dass es ausgeweitet werden kann, wenn die Erfolge für sich sprechen.

Für Patienten würde das eine deutliche Verbesserung in der Versorgung bedeuten. Wollen sie alternative Therapieansätze für sich nutzen, könnten sie diese auch bei ihrem Hausarzt in Anspruch nehmen und müssten nicht mehr extra zu einem Heilpraktiker gehen. Außerdem kann der Hausarzt mit modernen westlichen Diagnose-Mitteln die Diagnose stellen und die Erkrankung ergänzend zur Schulmedizin alternativ behandeln. Durch das Wissen um die Krankengeschichte des Patienten können auch zusätzliche Faktoren für das Auslösen der Erkrankung mit einbezogen werden.


Britta Lutz | 26.05.11 | Newsletter abonnieren

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