Die Akupunktur aus der TCM zählt zu den bekanntesten Heilverfahren in Europa. Nun zeigt eine Studie eine weitere Einsatzmöglichkeit der Akupunktur, nämlich bei schwangeren Frauen.
_Weniger Schmerzen bei der Geburt durch Akupunktur?
Gut 800 Frauen wurden in der Studie beobachtet. Sie wurden ab der 36. Schwangerschaftswoche mit der Akupunktur nach dem Mannheimer Schema behandelt. Hierfür werden die Nadeln in Beine und Füße gestochen und verbleiben dort für etwa 20 Minuten. Durch diese spezielle Form der Akupunktur soll es möglich werden, dass der Gebärmutterhals verkürzt wird, außerdem soll er weicher werden, so dass der Muttermund sich leichter und schneller öffnen kann.
Bei der Geburt soll sich dann eine deutliche Zeitersparnis bemerkbar machen. Zwischen dem Einsetzen der Wehen und dem vollständigen Öffnen des Muttermundes sollen zwei Stunden weniger liegen, glaubt man der aktuellen Studie. Damit ließen sich die Schmerzen während der Geburt aufgrund der kürzeren Zeitspanne, die benötigt wird, verringern. Schwangere Frauen sollten bei Interesse einen Heilpraktiker aufsuchen und ihn nach diesen Möglichkeiten fragen.
Britta Lutz | 15.02.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Geburtsschmerzen, Geburt, Muttermund, Akupunktur, Mannheimer Schema
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