Die Urlaubszeit steht kurz vor der Tür und bei vielen Menschen mischt sich in die Freude auf den lange ersehnten Jahresurlaub auch die Sorge um die alljährlich wieder auftretende Reisekrankheit. Nur etwa zehn Prozent sind absolut immun gegen die Beschwerden der Reisekrankheit, bei den restlichen 90 Prozent kommt es regelmäßig zu Symptomen.
_So begegnen Sie der Reisekrankheit
Während vielfach die Flugangst oder das schaukelnde Schiff der Auslöser für die Reisekrankheit sind, werden einige Menschen auch einfach im Auto reisekrank. Leichtere Formen der Reisekrankheit äußern sich oft nur mit verstärkter Müdigkeit, mit Abgeschlagenheit und dem Verlust des Interesses an der Umwelt. Stärkere Symptome, die oft als einzige für die Reisekrankheit gehalten werden, sind Kopfschmerzen und Übelkeit, sowie Erbrechen. In einigen seltenen Fällen kann der Betroffene sogar hyperventilieren.
Viele Menschen behelfen sich dann mit verschiedensten Tabletten, die vom Arzt verschrieben werden. Allerdings haben diese den Nachteil, dass sie schläfrig machen und deshalb von Autofahrern nicht genutzt werden können. Rezeptfreie Mittel, wie Kaubonbons oder Kaugummis können ebenfalls helfen und eignen sich sogar für Kinder. Ebenfalls kann die Homöopathie helfen, insbesondere Cocculus, Petroleum und Sepia kommen als Mittel gegen die Reisekrankheit in Frage.
Wer sich eher für die Möglichkeiten der fernöstlichen Medizin, wie der TCM, interessiert, kann auf Ingwer setzen. Akupressur und Akupunktur sind weitere Möglichkeiten, die in China schon seit Jahrhunderten erfolgreich gegen die Reisekrankheit angewendet werden.
Britta Lutz | 21.05.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Reisekrankheit, Schifffahrt, Autofahrten, Übelkeit, Hyperventilation, Ingwer, Homöopathie, Akupressur, Akupunktur
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