Der Wellbeing-Index wurde in diesen Tagen erstmals für Deutschland vorgestellt. Mehr als 5.000 Menschen wurden dafür zu Themen wie Gesundheit, allgemeine Zufriedenheit, Arbeitsplatz und Co. befragt. Es stellt sich heraus, dass weniger als die Hälfte der Deutschen, nämlich 41 Prozent, mit ihrem Leben zufrieden seien. Zum Vergleich: In den USA sind 53 Prozent, in England 52 Prozent mit ihrem Leben zufrieden.
_Glücksmomente im Alltag schaffen
Der Deutsche Wellness Verband in Düsseldorf bestätigt, dass Wohlbefinden eine sehr subjektive Empfindung ist. Es könne aber schon durch Kleinigkeiten gesteigert werden. An einem sonnigen Herbsttag die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen, ist nur eine der Möglichkeiten, um kurzfristig das eigene Wohlbefinden zu steigern. Aber auch das längerfristige Wohlbefinden, die Zufriedenheit der vergangenen zwei bis drei Monate sei verantwortlich für ein insgesamt zufriedeneres Leben.
Dabei entsteht Wohlbefinden aus einer ganzen Reihe von Faktoren, so der Deutsche Wellness Verband. Für den Einen ist es die Religion, die entscheidend dazu beiträgt, für den Anderen ein sicherer Arbeitsplatz, der Freude bereiten und für den Dritten die Möglichkeit, mobil zu sein.
Was einem selbst zu mehr Zufriedenheit im Leben verhilft, das sollte jeder für sich austesten. Durch Versuch und Irrtum lässt sich die eigene Zufriedenheit noch am ehesten steigern. Damit gelingt es, für sich ganz persönliche Glücksmomente zu entdecken, mit denen man zufriedener durch das Leben gehen kann. Allerdings sollte auch kritisch hinterfragt werden, ob die Dinge, die einem selbst gefallen, tatsächlich gesund sind. Ist das der Fall, sollte man seine persönliche Wohlfühloase stets bewahren.
Britta Lutz | 18.10.11 | Newsletter abonnieren
Tags: Wohlbefinden, Wellness, Deutscher Wellness Verband, Wellbeing
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