Die Akupunktur ist eine der wirksamsten Heilmethoden aus der chinesischen Medizin. Ihre Wirksamkeit wurde schon in zahlreichen Studien belegt. Multiple Sklerose dagegen, kurz als MS bekannt, gilt nach wie vor als unheilbare Erkrankung.
_Akupunktur bei multipler Sklerose
Dennoch können auch hier Therapien die akuten Schübe und Schmerzen lindern. Dabei setzen Experten zunehmend häufiger auf die Zusammenwirkung der chinesischen Medizin, etwa in Form von Akupunktur, und schulmedizinischer Therapieansätze. Die chinesische Medizin sieht bei der Akupunktur kaum Unterschiede zwischen klassischer Nadel- und moderner Laser-Akupunktur. Wichtig ist lediglich, dass mehrere Sitzungen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Zu Beginn der Behandlung sollten die Sitzungen mehrmals pro Woche durchgeführt werden, später können die Abstände vergrößert werden, sofern die Patienten während der Zeitzwischenräume stabil bleiben.
Die Ergänzung der Schulmedizin mit der traditionellen chinesischen Medizin sehen auch Experten mittlerweile als sehr sinnvoll an. Sie sprechen hierbei aber nicht von einer Alternativ-, sondern von einer Komplementärtherapie. Dabei gehen Experten davon aus, dass mit Hilfe der Akupunktur, aber auch der Moxibustion, neben Schmerzen und Verspannungen sogar Pelzigkeit und Parästhesien gut behandelt werden können. Müdigkeit und Schlafstörungen, die oftmals mit MS einhergehen, sollen mittels Akupunktur ebenfalls recht gut in den Griff bekommen werden. Spastik dagegen lässt sich auch damit nur wenig behandeln, nur selten treten leichte Erfolge auf.
Britta Lutz | 27.10.11 | Newsletter abonnieren
Tags: MS, Akupunktur, traditionelle chinesische Medizin, Moxibustion, Multiple Sklerose, Schulmedizin
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