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Die Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin

Essen Sie sich bitte gesund

Essen Sie sich bitte gesund!

In allen Lebensbereichen wurde auf die Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist geachtet. Man stelle sich den Körper wie einen wunderschönen Garten vor. In dem die Pflanzen (Organe und Organsysteme) üppig gedeihen, jede an einem ganz allein für sie bestimmten Platz. Mit einem ausgewogenem Verhältnis von Licht und Schatten, Wärme und Kühle, Trockenheit und Feuchtigkeit ( Lebensmittel, Wasser und Glück ). Einem Gärtner, der die Wege sauber hält und abgestorbene Pflanzenteile beseitigt ( Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Schlacken). Die Welt und alle Lebewesen setzen sich aus den großen Bausteinen der Fünf Elemente zusammen. Besonders gut geeignet, um sich in das Wesen der Elemente Holz, Feuer, Metall und Wasser hineinzudenken, ist der Zyklus der vier Jahreszeiten. Das fünfte Element, Erde, zieht sich durch das ganze Jahr hindurch. Die Anpassung des Lebensstils an Frühling, Sommer, Herbst und Winter durch die Charakterisierung der fünf Elemente ist eine grundlegende gesundheitliche Maßnahme, um die eigene Lebenskraft zu bewahren.

Bewertung von Lebensmitteln im Westen

In deutschen Krankenhäusern und Einrichtungen für Ernährungsberatung richtet man sich nach den Vorgaben der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE-Empfehlungen basieren auf dem DGE-Ernährungskreis, den es bereits seit 1956 gibt. In ihm sind die Nahrungsmittel so dargestellt, dass die Mengenverhältnisse nach den DGE-Empfehlungen stimmen. Der Kreis enthält sieben Nahrungsmittelgruppen, die aus Ballaststoffen, Kohlenhydraten, Fetten, Mineralstoffen und Spurenelementen bestehen. Schon diese einleitenden Worte wecken weder die Lust am Essen noch die Freude an der Zubereitung der Speisen. Wenn man mit Nährwerttabelle, Taschenrechner und Waage neben seinem Herd steht sind die meisten von uns doch schon satt. Keine individuelle Beratung. Unterschiede werden nur in den drei wichtigsten Lebensabschnitten gesehen und bei bestimmten Erkrankungen. Wobei hier die Wichtigkeit auf die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel gelegt wird und nicht auf die Bekömmlichkeit.

Getränke sind am Wichtigsten

Im Zentrum stehen bei der DGE seit 2003 die Getränke. Damit sind kalorienarme oder kalorienfreie Getränke wie Wasser, Saftschorlen oder Kräutertees gemeint. Gepresstes Obst in Form von Säften sollte man nicht als Flüssigkeits- und Feuchtigkeitsspender sehen, sondern als Obst in konzentrierter Form. Bei Kräutertees ist Vorsicht geboten, immerhin gelten sie schon seit hunderten von Jahren als Arzneimittel. Als täglicher Gebrauch nicht geeignet, sondern bewusst mit einer Indikation versehen, z. B. Einschlafstörungen, Verdauungsproblemen, Erkältungen, etc.

Kuchenstücke

Das größte Kuchenstück des Ernährungskreises stellen Getreide, Getreideerzeugnisse und Kartoffeln mit knapp einem Drittel (30%). Dazu ist zu sagen, dass hier vor allem Brot, Brötchen gemeint sind. Es wird weder darauf eingegangen, dass Weißmehlprodukte ein reines Stärkeprodukt sind (reine Kohlenhydrate), noch darauf, dass frisches Brot zu Blähungen und zu einer Erschlaffung der Darmmotorik führen kann. Ist die Verdauung erst einmal geschwächt, ist sie nur schwer in der Lage, Vollkornprodukte zu verdauen.

Den Blähungen folgen Müdigkeit nach dem Essen und bei zunehmendem Stress auch Stuhlunregelmäßigkeiten. Es folgen Gemüse und Salat (26%) und Obst (17%). Gemüse und Obst der Saison ist sehr gesund, nur roh und unreif wie es angeboten wird, schwer verdaulich. Das gilt im besonderen für Südfrüchte, die uns im unreifen Zustand im Winter Vitamine zuführen sollen. Noch eine andere Eigenschaft von Südfrüchten sei erwähnt. Da sie aus dem warmen Süden kommen, öffnen sie beim Menschen die Hautporen, damit er besser schwitzen kann. Auch im Winter. Nur da haben offene Poren die Eigenschaft Kälte in den Körper zu leiten, wir fangen an zu frieren. Milch und Milchprodukte (18%). Leider vergisst man hier immer wieder, dass Milch ein Produkt der Natur ist, das dazu gedacht ist, nach der Geburt das Überleben des Säuglings zu gewährleisten. Nach dem Kindesalter verschwinden im Darm die Enzyme zur Milchverdauung, die steigende Lactulose Intoleranz in der Bevölkerung spricht für sich. Fleisch, Wurst, Fisch und Eier (7%), sowie Fette und Öle (2%). Eiweiße und Fette braucht der Mensch, jeder in unterschiedlicher Form und Menge. Was bringt es über Prozentzahlen zu reden, wenn die Menschen immer noch zu industriellen Billigfetten greifen, die der Körper nicht verarbeiten kann.

Zusammensetzung zählt

Die DGE empfiehlt, etwa ein Drittel der Energie aus Fett, ein Fünftel aus Eiweiß und die Hälfte aus Kohlenhydraten zu beziehen. Es sollen unverarbeitete Lebensmittel zu Mahlzeiten zusammengestellt und „empfehlenswert“ zubereitet werden. Zur Umsetzung bietet die DGE ihre „10 Regeln“ und die Kampagne „5 am Tag“ an. Zusammenfassend wäre zu sagen, die Regeln sind für die breite Masse zusammengestellt –„friss oder stirb“.

Die Ernährung nach den 5-Elementen der TCM

In der chinesischen Medizin wird ganz gezielt auf den individuellen Menschen eingegangen. Nach einer ausführlichen Diagnose, die Aufschluss über die Funktionskreise des Körpers gibt, wird im einzelnen auf den Ernährungsplan eingegangen. Ein individueller Ernährungsplan ist der Grundstock für ausreichend Lebensenergie, den Therapieerfolg von Erkrankungen, Freude und Glück im Leben. Selbst die Psyche (Geist) ist durch die Ernährung beeinflussbar. Hier geht's zu den 5 Elemente Kochrezepten

Die chinesische Diätetik ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Die Ernährung nach den Fünf Elementen soll hier die Brücke zwischen zwei Kulturen schlagen. Mit gesunder chinesischer Kochweise und der in westlichen Ländern üblichen Ernährung. Die Fünf Elemente, Holz ,Feuer, Erde, Metall und Wasser spielen bei der Zubereitung der Speisen eine große Rolle. Grundlage der Ernährungslehre sind, wie in der TCM insgesamt, die Vorstellungen von Yin und Yang. Besteht im Körper ein harmonisches Gleichgewicht dieser Energien, ist der Mensch gesund. Die Ernährung dient dazu, diese Harmonie zu fördern und zu erhalten.

Einteilung nach Yin und Yang

Yin steht für Kälte und Flüssigkeit, Yang steht für Wärme und Trockenheit. Stark yinhaltige Nahrungsmittel haben eine kühlende Wirkung auf den Organismus Weniger yinhaltige Nahrungsmittel haben eine erfrischende thermische Wirkung . Werden Obst und Gemüse in gekochter Form verzehrt, so kann der Körper laut der chineischen Lehre diese Speisen leichter in Säfte umwandeln. Erfrischende Speisen ergänzen immer wieder aufs Neue die Körperflüssigkeit. Im Yin-Yang-Gleichgewicht stehen neutrale Nahrungsmittel. Mehr Info's zum Thema Yin und Yang

Zuviel Hitze macht aggressiv

Zuviel Kälte (Yin) im Körper führt nach chinesischer Auffassung zu Stauungen, die sich später als Krankheit äußern. Zuviel Hitze (Yang) im Körper zieht aggressives Verhalten und Schlafstörungen nach sich. Die Ernährung nach den Fünf Elementen ist deshalb immer auf einen Ausgleich bedacht. Daraus lässt sich auch erklären, dass jahreszeitlich verschieden gegessen wird. Große Beachtung schenkt die chinesische Ernährungslehre seelisch-geistigen Zuständen, wie Freude, Zorn, Wut (Yang) oder Trauer, Frustration und Angst (Yin). Diese Gefühle können den Menschen erhitzen oder abkühlen. Gute

Nachricht: Über die Temperaturwirkung der Lebensmittel lässt sich ein Ausgleich schaffen.

Rein wissenschaftlich sind all diese thermischen Wirkungen der Nahrung noch nicht nachgewiesen. Die Alltags-Erfahrung hat jedoch auch im Westen viele Menschen von der Zweckmäßigkeit der altchinesischen Lehre überzeugt. Wer häufig friert, wird sich möglicherweise an folgenden Speiseplan halten: Auf ein erwärmendes Frühstück mit Fenchel oder Anistee folgt am Mittag ein eiweißhaltiges Gericht und am Abend eine Gemüsesuppe. Anders wirkt es sich aus, wenn man morgens ein Obstfrühstück oder Müsli mit Joghurt zu sich nimmt und dazu ein Glas Orangensaft oder Schwarztee trinkt und mittags ein Käsebrot und einen Salat isst. Wer häufig friert, wird an diesem Tag an Füßen und Händen eine Kälte verspüren, die Freude und Aktivität bremst.

Jedoch werden Menschen mit innerer Hitze genau die gegenteiligen Erfahrungen machen. Ihnen wird die Kälte aus dem zweiten Beispiel gut tun, und die Hitze des erstgenannten Speiseplans wird sie übermäßig reizen.

Trockene Haut?

Da hilft die Erkenntnis, dass bestimmte Lebensmittel eine befeuchtende oder eine austrocknende Wirkung haben. Oft tritt trockene Haut auch gemeinsam mit Gewichtsproblemen oder häufig auftretenden Erkältungen auf. Bei einer zu starken Austrocknung der Körperflüssigkeiten, die sich in trockener Haut, innerem Hitzegefühl, Gereiztheit, Schlafstörung und eventueller Blässe äußert, ist folgendes zu beachten. Der Verzehr von stark gebratenem Fleisch, von Kaffee, Schwarztee, Grüntee und Rotwein sollten auf ein Minimum reduziert werden. Stress und Schlafmangel verstärken die Austrocknung zusätzlich.

Parallel werden die Lebensmittel auch noch in fünf Gruppen nach den Elementen eingeteilt:

Der Geschmack bestimmt, zu welchem Element ein Nahrungsmittel gehört Dem Holzelement wird der Geschmack sauer zugeordnet. Hierzu gehören zum Beispiel Zitrone, Orangen, Tomaten, Petersilie, Weizen und Huhn.

Dem Feuerelement wird der Geschmack bitter zugeordnet. Entsprechende Lebensmittel sind etwa Rote Beete, Olive, Roggen, Wermut und Schafskäse.

Beim Element Erde bekommen wir den süßen Geschmack auf die Zunge von Mais, Butter, Eier, Rindfleisch und Karotten. Zum Element Metall gehören der scharfe Geschmack und Lebensmittel wie Zwiebeln, Senf und Gänsebraten.

Dem Element Wasser wird der salzige Geschmack zugeordnet. Entsprechende Lebensmittel sind Salz, Fisch, Kichererbsen, Algen und Mineralwasser.

Ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang kann im Körper Befindlichkeitsstörungen und auch Krankheiten hervorrufen. Der Energiehaushalt ist bei jedem Menschen individuell, daher müssen vor einer Ernährungsberatung die Yin und Yang Anteile festgestellt werden, um keine unerwünschten Wirkungen hervor zu rufen. Zuviel Yin wird dann durch Yang-Lebensmittel ausgeglichen, zuviel Yang durch Yin-Zufuhr. Die Basis der Mahlzeiten bilden jedoch neutrale Nahrungsmittel.

Die "echte" chinesische Diätetik kennt fünf Abstufungen von Yin und Yang, nämlich heiß, warm, neutral, erfrischend und kalt. Man geht auch davon aus, dass die "richtigen" Nahrungsmittel in der Region wachsen, in der der Mensch lebt. In Europa bevorzugen wir andere Lebensmittel als in Asien, deshalb ist die Ernährungsempfehlung auch darauf abgestimmt. Rohkost wird zum Beispiel nur Leistungssportlern und körperlich hart arbeitenden Personen empfohlen, ansonsten wird gekochte Kost bevorzugt, da die Verdauung von Rohkost mehr Energie verbraucht. Empfohlen wird auch, die Mahlzeiten den Jahreszeiten anzupassen. Kalte Lebensmittel sollen überwiegend im Sommer bzw. der warmen Jahreszeit gegessen werden, warme Lebensmittel dagegen im Winter bzw. der kalten Jahreszeit. Die thermische Qualität der Speisen lässt sich aber durch die Zubereitungsart beeinflussen: "Yinisierend" wirken Blanchieren und Kochen in viel Wasser, "Yangisierend" sind Grillen, Braten und langsames Kochen.

Jede Mahlzeit soll möglichst alle fünf Geschmacksrichtungen (sauer, bitter, süß, scharf, salzig) und auch alle fünf Farben (grün, rot, gelb, weiß und blau/schwarz) enthalten. Vegetariern wird empfohlen, möglichst drei warme Speisen am Tag zu essen, um genügend Energie zu bekommen. Industriell verarbeitete Lebensmittel und Tiefkühlkost werden abgelehnt, sowie die "Zubereitung" im Mikrowellenofen. Die Fünf Elemente Ernährung beinhaltet eine besondere Form der Kochkunst: Das "Kochen im Elemente-Zyklus", bei dem beginnend mit dem Element Feuer die jeweiligen Zutaten nach und nach zugegeben werden.

Empfehlungen für die Bekömmlichkeit

Ernährungsgewohnheiten sollen immer schrittweise in eine gesündere Richtung gelenkt werden. Neues muss eine Zeitlang konsequent ausprobiert werden. Fangen sie damit an, ihre gewohnten Speisen bekömmlicher zu gestalten durch Ändern der Kochweise, Gewürze und Fette. Denn Gerichte, die wir von Kind an gewöhnt sind, vertragen wir normalerweise am besten. Gekochte Speisen sind für die meisten Menschen bekömmlicher als rohes Obst, Gemüse und Getreide. Verluste von Vitaminen und Enzymen für die Verdauung, die durch das Kochen entstehen, werden durch frische Kräuter, sauer vergorene Getränke und Blattsalate ausgeglichen.

Eine warme Morgenmahlzeit ist sättigend, nahrhaft und gibt ein wohliges Wärmegefühl im Bauch.

Besonders eignen sich Suppen, pikante Getreidegerichte, Gemüse mit Ei oder Nüssen, ebenso Hülsenfrüchte. Sie beugen Übergewicht und Wasseransammlungen vor und stärken die Abwehr.

Frisch gekochte Speisen sind nahrhafter und bekömmlicher als aufgewärmte.

Milchprodukte in Maßen. Sie schwächen die Verdauung und begünstigen die Wasseransammlungen.

Wichtig für die Bekömmlichkeit ist die Qualität der Lebensmittel. Woher beziehe ich die Lebensmittel und wie sind sie verarbeitet? Äußerst unbekömmlich sind Tiefkühlkost, besonders Fleisch. Speisen in der Mikrowelle zubereitet sind gesundheitsschädlich. Ganz besonders, wenn sie vorher gefroren war. Das schnelle Erwärmen schließt die Kälte im Inneren der Nahrung ein und gelangt so in den Körper. Ist die Kälte in den Körper eingedrungen, verursacht sie dort einen chronischen Yang Mangel.

Eisgekühlte Getränke und Speisen schwächen die Verdauung und erschweren die Aufnahme von Nährstoffen.

Legen sie besonderen Wert darauf, wo sie essen und wie ihr Essplatz eingerichtet ist. Die Atmosphäre macht das i – Tüpfelchen einer jeden Mahlzeit aus und sorgt für eine gute Verdauung. Guten Appetit!

5-Elemente-Küche im Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten

In unserer 5-Elemente-Küche halten wir uns an die Richtlinien der chinesischen Ernährungslehre, ohne dem Körper zuviel Neues oder gar Ungewohntes anzubieten. Essen soll natürlich auch schmecken.

Die TCM - Tagesteller und die TCM - Menüs beinhalten eine ausgewogene Mischung aus gekochten Getreidesorten, gedünstetem Gemüse der Saison und stärkenden Suppen mit verschiedensten Zutaten. Mal vegetarisch, mal mit Fleisch oder Fisch und bringt energetische Ungleichgewichte wieder in Harmonie. Auch das Spiel mit den geeigneten Kräutern und Gewürzen gleicht nicht nur das Essen aus, sondern auch unsere Seele, und die isst immer mit. Unsere Köche und wir wünschen einen guten Appetit und hoffen, es ihnen mundhaft zu gestalten und ihrer Gesundheit zu nutzen.

In dieser Tabelle sind für Sie alle Lebensmittel, die Sie auf unseren Buffets, morgens, mittags und abends finden, dem jeweiligen Organkreislauf und mit der Wirkung nach TCM zugeordnet. So können Sie nach der Ernährungsberatung durch unsere TCM-Spezialisten Ihre Ernährung bereits bei uns individuell gestalten.

Mehr Informationen sowie aussagekräftige Tabellen zum Zusammenstellen Ihres persönlichen Ernährungsplans erhalten Sie bei uns im Hotel (Nur in Zusammenhang mit einer gebuchten TCM-Leistung kostenlos an der Rezeption)


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