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Wenn Sport zu Schäden führt

Zu viel Sport ist auch nicht gut

Wie bei allem gilt, dass zu viel des Guten schaden kann, und das ist bei Sport nicht anders, als bei dem gesunden Rotwein oder der leckeren Schokolade. Zum Einen kann zu viel Sport hässlich machen. Grund dafür ist der hohe Zinkverlust, der bei sportlichen und schweißtreibenden Aktivitäten entsteht. Zink ist mit an der Bildung von Antioxidantien im Körper beteiligt. Dadurch können die wertvollen Enzyme verloren gehen. Die sind aber wichtig, um den Körper vor den freien Radikalen zu schützen. Freie Radikale sind Sauerstoffverbindungen, die besonders aggressiv sind und sich zum Beispiel aus Zigarettenrauch, starker Sonneneinstrahlung oder Smog entwickeln können.

 

Kann sich der Körper durch den exzessiven Sport und die damit einhergehenden Verluste von Antioxidantien nicht mehr gegen freie Radikale schützen, wird das schnell sichtbar. Hautveränderungen sind dann oft die Folge, Hautunreinheiten und Haarausfall können ebenfalls auftreten. Wer es also einmal nicht schafft, sich sportlich zu betätigen, sollte das nicht so tragisch nehmen.

 

Krank durch Sport?

 

Dass ein regelmäßiges Workout das Immunsystem stärken kann, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. Allerdings sollte man es nicht übertreiben. Wer sich anhaltend zu extremen körperlichen Anstrengungen zwingt, läuft Gefahr, den Körper in Dauerstress zu versetzen. Und das hat Folgen: Die Abwehrzellen verkümmern und neue können sich nur schlecht bilden. Dadurch haben Bakterien und Viren ein leichtes Spiel, um in den Körper einzudringen. Die Folge sind dann vermehrte Infekte. Je mehr Sport man treibt, desto wichtiger ist eine insgesamt gesunde Lebensweise mit der richtigen, nährstoffreichen Ernährung und genügend Schlaf.

 

Nervös durch Sport

 

Wer zu viel trainiert, kann auch leichter nervös werden. Hierbei muss man etwas genauer hinschauen. Wichtiger Teil des vegetativen Nervensystems ist der Sympathikus. Dieser wirkt sich auf die Muskulatur, die Blutgefäße, die Konzentrationsfähigkeit und diverse Drüsen im Körper aus. Leistungssportler treiben den Sympathikus regelmäßig an, um so auch intensive Anstrengungen problemlos zu meistern. Kommt der Laie jetzt aber auf den gleichen Gedanken, kann er das Nervensystem überreizen. In der Folge reagiert er nervös und wird leichter gestresst.

 

Schmerzen durch Sport

 

Wer zu viel trainiert, muss zudem mit Schmerzen rechnen. Der klassische Muskelkater kann in seiner ausgewachsenen Form durchaus einige Tage lang zu Schmerzen führen. Kein Wunder, liegen doch Risse und Verletzungen an den Muskeln vor. Je stärker dabei der Schmerz ausfällt, desto deutlicher ist dies ein Zeichen, sich mal ein paar Tage auszuruhen. Mindestens genauso wichtig sind diese Ruhephasen für die Gelenke. Grundsätzlich gilt, dass stark beanspruchte Muskeln auch die Chance auf Regeneration erhalten müssen.

 

Verringerte Fitness durch Sport?

 

Das klingt erst einmal unlogisch, doch viele Hobbysportler beobachten einen solchen Effekt. Wenn sie dauernd sehr lange Strecken laufen, kann es schon mal passieren, dass sie an der einst so geliebten Laufstrecke plötzlich wiederholt scheitern. Grund dafür ist die Überlastung. Experten raten dann zu einer Verringerung der Trainingseinheiten, damit die Leistungen wieder gesteigert werden können.

 

Wie viel Sport ist dann überhaupt gesund?

 

Schnell stellt sich da die Frage, wie viel Sport denn dann überhaupt gesund ist. Eine pauschale Antwort kann darauf sicher niemand geben. Schließlich ist dies abhängig vom persönlichen Trainingszustand, dem Alter und den körperlichen Voraussetzungen. Ein paar Faustregeln haben sich aber durchaus durchgesetzt.

 

So sollten Anfänger nur etwa zwei bis höchstens drei Mal pro Woche für eine halbe Stunde Sport treiben. Fortgeschrittene dürfen auch drei bis vier Mal die Woche ran, sollten dann mindestens eine Stunde trainieren. Um die Leistungsfähigkeit zu steigern, sollte man mit einem häufigeren Training beginnen, das anschließend auch länger absolviert werden kann. Zum Schluss erfolgt die Erhöhung der Intensität. Allerdings sollten diese Erhöhungsstufen auch tatsächlich nur einzeln und nie zusammen erfolgen.

 

Wichtig ist es zudem, auf die Pausen zu achten. Ideal sind folgende Intervalle: Ein Tag Belastung (Training), ein Tag Ruhe. Bei sehr intensiven Trainingseinheiten müssen auch schon mal 48 Stunden Ruhephasen eingerechnet werden. Das bringt mehr, als einfach weiter zu trainieren, was sogar Profisportler bestätigen. Generell sollte auch der Spaß am Sport nicht verloren gehen, so dass man hier unbedingt auf den eigenen Körper hören sollte.

 


Britta Lutz | 12.05.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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