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Wie man gesunde Zähne und Zahnfleisch erhält

Zahnfleischentzündung – und nun?

Ursache für die Zahnfleischentzündung sind bakterielle Beläge auf den Zähnen. Sie lagern sich wie ein Film auf diesen ab. Werden sie beim Zähneputzen nicht richtig entfernt, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Zahnstein kann dabei ebenfalls entstehen, und zwar dann, wenn der Zahnbelag verkalkt. Durch Zahnstein wird übrigens die Zahnfleischentzündung noch verschlimmert.

Als Vorstufe der Parodontitis ist die Zahnfleischentzündung ebenfalls bekannt. Hierbei unterscheiden die Zahnärzte zwischen der einfachen Zahnfleischentzündung, wenn der Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch höchstens vier Millimeter beträgt. Bei einem größeren Spalt liegt hingegen bereits eine Parodontitis vor.

Klassische Symptome der Zahnfleischentzündung

Natürlich gibt es auch bei der Zahnfleischentzündung einige klassische Symptome. Dazu ist die Blutung beim Zähneputzen zu zählen. Ebenfalls können sich Blutspuren beim Beißen in einen Apfel abzeichnen. Auch zeigt sich das Zahnfleisch gerötet und kann geschwollen sein, es kann sogar schrumpfen. Dies geht soweit, dass die Zahnhälse frei liegen können.

Allerdings ist nicht jede Zahnfleischentzündung sofort sichtbar. Die Entzündungsherde können auch in tieferen Gewebeschichten liegen. Besonders drastisch ist eine Entzündung, die an der Zahnwurzel entlang zunehmend tiefer wandert. Sie kann nämlich nicht nur Knochen abbauen, sondern auch zum Verlust des oder der Zähne führen.

Vorbeugen ist wichtig

Deshalb sollte jeder darauf achten, der Zahnfleischentzündung soweit irgend möglich, vorzubeugen. Mindestens zwei Zahnarztbesuche pro Jahr sind daher Pflicht. Dabei sollten alle Zahnbeläge entfernt werden, auch eine professionelle Zahnreinigung kann hier gute Dienste erweisen. Vor dem Zähneputzen sollten genauso die Zahnzwischenräume gründlich gereinigt werden, wofür sich Zahnseide bestens bewährt hat. Mindestens zwei Mal am Tag sollten die Zähne geputzt werden, am bestens morgens und abends. Nach dem Zähneputzen am Abend sollte man nichts mehr essen oder trinken und Zahnpasta, sowie Mundspülungen, die Zahnfleischentzündungen vorbeugen, sollten ebenfalls genutzt werden. Besonders stark betroffen sind übrigens Diabetiker und Raucher, weshalb sie vermehrt auf eine gründliche Mundhygiene achten sollten.

Behandlung der Zahnfleischentzündung

Natürlich ist vorbeugen stets besser, als behandeln. Dennoch sollte man auch die richtigen Schritte in der Behandlung der Zahnfleischentzündung kennen. Hierzu zählt eine gute Zahnhygiene. Die Zahnbürste sollte nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein. Am besten haben sich elektrische Zahnbürsten mit kleinen Bürstenköpfen bewährt. Kreisende Bewegungen, die auch über das Zahnfleisch führen dürfen und sollen, sind anzuraten. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Durch die massierenden Bewegungen kann das entzündete Gewebe schneller abgebaut werden.

Mundduschen sind ebenfalls ratsam, wenn eine Zahnfleischentzündung vorliegt. Sie massieren das Zahnfleisch und können sogar die Zahnzwischenräume reinigen. Mit einer Mundspüllösung, die antibakteriell ist, sollte das Zahnfleisch zusätzlich gespült werden. Lösungen und Gele auf Basis von Lidocain und Kamille sind ratsam, wenn das Zahnfleisch stark entzündet ist oder sich schmerzende Stellen auf diesem befinden. Auch andere schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkstoffe können dabei zum Einsatz kommen. Sollten diese „Hausmittel“ nicht helfen, sollte der Zahnarzt aufgesucht werden. Er kann spezielle Zahngele verordnen, die verschreibungspflichtig sind.


Britta Lutz | 03.10.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Zahnzwischenräume, Zahnpasta, Zahnfleischentzündung, Zahnfleisch, Zähne, Zahnbeläge, Mundspülung

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