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Geschichte der Stadt muss neu geschrieben werden

Wichtige Entdeckungen in Bernkastel-Kues

Zunächst hat man Anträge auf Fördermittel aus dem Leader-Programm gestellt. Mit den neuen Funden möchte man auch den Rundweg „Römische Funde“ weiter ausbauen, so dass er an den neu entdeckten Relikten vorbeiführt. Informationstafeln sollen aufgestellt werden und gezielt sollen wahlweise geführte Wanderungen auf dem Rundweg erfolgen oder aber man kann alleine auf den Spuren der Geschichte rund um die Burg Landshut wandern.

Ob es nun um den Umbau der alten Burgruine geht oder den Ausbau des Rundwegs – Zahlen, die belegen, wie viel Geld das Ganze kostet, sind derzeit noch nicht bekannt. Hierfür müssten zunächst genaue Planungen erfolgen und abgeschlossen werden. Außerdem dürften sich die geplanten Arbeiten über mehrere Jahre erstrecken. Der Bürgermeister von Bernkastel-Kues, Wolfgang Port, gab aber bekannt, dass er noch vor der Sommerpause einen Sachstandsbericht veröffentlichen wolle, aus dem bereits erste Zahlen hervorgehen sollen.

Die geplanten Arbeiten

Bisher konnten die Grabungen aufgrund der Wetterlage noch nicht weiter ausgeführt werden. Allerdings plant man, an einigen Stellen im vorderen Bereich weitere Grabungen vorzunehmen. Dort habe man schließlich auch die alten Zwingermauern entdeckt.

Für den Ausbau der Gaststätte im Inneren der Burgruine ist aber auf keinen Fall Geld da, weiß Bernkastels Bürgermeister zu berichten. Trotzdem stehe man auch hier im Gespräch und suche nach möglichen Lösungen. Geplant ist außerdem, dass die Burg sogar einen behindertengerechten Zugang erhält, eventuell in Form eines Aufzugs. Der Turm der Burg, der bisher eher unbeachtet blieb, soll im Zusammenhang mit dem behindertengerechten Ausbau ebenfalls weiter ausgebaut werden.

Burg Landshut erhält neue Geschichte

Die Burg Landshut gilt als Wahrzeichen von Bernkastel-Kues. Die neuen Funde bestätigen jedoch erstmals, dass es hier auch eine römische Befestigung gab. Man geht davon aus, dass bereits im vierten Jahrhundert ein spätrömisches Kastell an dieser Stelle erbaut wurde. Es sollte den militärischen Nachschub entlang der Mosel sichern. Die Anlage ist rechteckig gehalten und weist Maße von 60 x 30 Metern auf. Die 1,8 Meter dicken Mauern bestehen aus Quarzitsteinen.

Ebenfalls geht man heute davon aus, dass etwa sechs bis sieben Türme zur Verstärkung des Princastellum aufgestellt wurden. Diese sollten Durchmesser von sechs mal sechs Metern aufweisen. Ebenfalls weisen Funde von Mauern, Torbögen und Türmen darauf hin, dass auch im elften und zwölften Jahrhundert hier gebaut wurde. So geht man mittlerweile davon aus, dass die Burg Landshut auf zwei Vorgängerburgen, die aus den Jahren 983 und 1198 stammen, erbaut wurde.


Britta Lutz | 27.06.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Rundweg „Römische Funde“, Burg Landshut, Bernkastel-Kues, behindertengerechter Ausbau

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