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Stress beeinflusst Essverhalten

Wenn Stress dick macht

Gehetzt stürzen die meisten heute durch den Alltag. Im Job, in der Familie, in der Kinderbetreuung und im Freundeskreis warten jede Menge Aufgaben, Termine und Co., die erledigt werden sollen. Nimmt Stress überhand, bzw. werden Stresshormone dauerhaft ausgeschüttet, so können sie zu einer deutlichen Gewichtssteigerung führen. Schuld daran ist unter anderem das Stresshormon Cortisol. Dieses sorgt im menschlichen Körper oft dafür, dass sich Fett im Bauchbereich absetzt. Dieses viszerale Fett gilt unter Wissenschaftlern weitaus gefährlicher als das Fett unter der Haut, das auch als subkutanes Fett bekannt ist.

Zumindest geht dies aus aktuellen Studien hervor. Sie zeigen aber auch, dass Stress nicht jeden dick macht. Zum Einen unterscheidet sich die Ausschüttung des Cortisols von Mensch zu Mensch, zum Anderen können manche Menschen fast nichts mehr essen, wenn sie unter Dauerstress stehen. Sie nehmen dann eher ab. Eine klare Aussage, ob Stress immer dick macht oder nicht, gibt es demzufolge nicht.

Dennoch ist Stress in keinem Fall gesund und Übergewicht natürlich ebenso wenig. Deshalb sollten Personen, die den Stress als Ursache für ihr Übergewicht entdeckt haben, unbedingt darauf achten, dass sie ihr Essverhalten und auch ihre allgemeine Verhaltensweise beeinflussen. So kann Stress mit Entspannungsübungen abgebaut werden. Tai Chi und Qi Gong aus der TCM, Autogenes Training oder Yoga beispielsweise sind mögliche Übungen. Aber es ist ebenso wichtig, sich selbst bewusst zu machen, dass Stress regelmäßig bekämpft werden muss. Es sollten alternative Verhaltensweisen gezielt trainiert werden, um den Stress zu verringern.

Wichtig ist ebenfalls, dass sich Betroffene nichts versagen. Wer ständig daran denkt, was er alles nicht essen darf, beschwört Heißhungerattacken richtiggehend herauf. Außerdem zählt auch den aktuellen Untersuchungen zufolge das Frühstück zu den wichtigsten Mahlzeiten. Patienten, die morgens eine Kleinigkeit essen, senken das Risiko, übergewichtig zu werden. Wer morgens keine Zeit zum Essen hat, sollte sich wenigstens etwas Obst, Gemüse oder einen Joghurt mit zur Arbeit nehmen, um sich gegen die Heißhungerattacke auf Süßes zu schützen.


Britta Lutz | 10.05.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Übergewicht, TCM, Tai Chi, Stress, Qi Gong, Heißhunger, Bauchfett, Autogenes Training

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