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Chili: Wenn Schärfe Schmerz verursacht

Was bringt Chili wirklich?

In deutschen Küchen soll Chili sogar den Pfeffer als Würze ablösen können. Doch was ist tatsächlich dran, was bringt Chili und wie scharf darf es sein? Die Schärfe selbst kann man messen. Obwohl die Schärfe von jedem Menschen anders empfunden wird, ist sie nach der Scoville-Skala messbar. Dieses wurde vor mehr als 100 Jahren von Wilbur Scoville entwickelt, einem amerikanischen Wissenschaftler. Er überprüfte, wie viel Wasser nötig ist, um die Schärfe der Chili zu neutralisieren.

Echte Chili-Fans sind von der Schärfe und dem damit einhergehenden Schmerz begeistert. Denn Schärfe ist im Grunde genommen kein Geschmack, sondern ein Gefühl des Schmerzes. Der verantwortliche Inhaltsstoff, der die Chili so scharf macht, ist übrigens Capsaicin. Dieser reizt die Hitzerezeptoren auf der Zunge. Dadurch wird die Information an das Gehirn übermittelt, dass eine Verbrennung vorliege. Dieses wiederum reagiert mit erhöhtem Herzschlag, geschwollenen Schleimhäuten, Schweißabsonderung und tränenden Augen. Schließlich werden Endorphine ausgeschüttet, um den Schmerz zu besiegen.

Doch nicht nur, um die begehrten Glückshormone zu erhalten und sich so mit Chili ein wenig Wellness zu beschaffen, ist der scharfe Würzer geeignet. Chili ist auch reich an Vitamin C, enthält sogar mehr davon als eine Zitrone. Darüber hinaus ist Beta-Karotin enthalten, das die Abwehrkräfte stärken kann und gut für die Augen ist. Das Capsaicin dagegen kann die Durchblutung fördern, ebenso wie die Verdauung. Außerdem entsteht durch das Capsaicin Wärme, weshalb Salben und Pflaster auf dessen Basis bei Rheuma, Hexenschuss, Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt werden. Sollte ein Gericht mit Chili einmal zu scharf geworden sein, lässt es sich mit Essig und Zucker etwas mildern. Ist die Schärfe im Mund zu groß, sollte Milch getrunken werden, in Fett löst sich das Capsaicin nämlich auf.


Britta Lutz | 13.02.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellness, Vitamin C, Schärfe, Chili, Capsaicin, Beta-Karotin

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