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Wie die Migräne unser Leben beeinflusst

Volkskrankheit Migräne

Die Migräne kündigt sich meist mit einer Aura an. Ein schwarzer Schleier kennzeichnet diesen Beginn. Ist die Aura verflogen, beginnen die Schmerzen. In Deutschland ist jede fünfte Frau von Migräne betroffen, bei den Männern sind es immerhin sieben Prozent. Besonders Frauen zwischen 35 und 45 Jahren klagen oft über die Beschwerden.

 

Die Schmerzen treten attackenweise auf. Sie sind sehr heftig und oftmals einseitig und kommen als pulsierend-pochender Schmerz daher. Typische Symptome, die mit einer Migräne einhergehen sind Appetitlosigkeit und Übelkeit, die vier Fünftel der Betroffenen verspüren. Bei der Hälfte kommen Erbrechen und eine erhöhte Lärmempfindlichkeit hinzu und bei 60 Prozent tritt die Lichtscheue auf. Jeder zehnte wird auch gegenüber Gerüchen sehr empfindlich. Die typische Migräne kann bis zu 72 Stunden anhalten. Sie kann sogar chronisch werden. Davon ist immer dann die Rede, wenn über einen Zeitraum von drei Monaten an mindestens 15 Tagen im Monat Migräne-Attacken auftreten.

 

Die Komplikationen, die mit der Migräne einhergehen können

 

Mit jeder Migräne können auch Komplikationen einhergehen. Liegt die Migräne mit Aura vor und dauert die Aura mehr als 60 Minuten an, kann im CT oder MRT mitunter ein Schlaganfall nachgewiesen werden. Dieser entsteht durch eine verringerte Durchblutung. Mediziner bezeichnen dies dann als migränösen Herzinfarkt.

 

In seltenen Fällen kann die Aura sogar länger als eine Woche andauern. Andere Patienten leiden nicht nur unter Migräne, sondern ruft diese sogar noch epileptische Anfälle hervor. Viele Patienten haben deshalb große Angst vor einem neuen Migräneanfall, die sich sogar in Panik steigern kann. Durch diese Panik, die oft mit einer Selbstmedikation einhergeht, kann es schnell zu Überdosierungen der Medikamente kommen.

 

Wie man die Migräne bekämpfen kann

 

Die Migräne wird oft mit Schmerzmitteln in Kombination mit einem Mittel gegen Übelkeit bekämpft. Letzteres ist besonders wichtig, da die Migräne die Magen- und Darmbeweglichkeit einschränken kann. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, denn es gibt einen Kopfschmerz, der aufgrund des übermäßigen Medikamentengebrauchs entstehen kann. Dieser hat ganz ähnliche Symptome, wie die Migräne und darf daher nicht mit dieser verwechselt werden.

 

Dennoch verwechseln Laien oft beide Kopfschmerzarten, wodurch weitere Medikamente zur Vorbeugung eingenommen werden. Gerade dadurch entsteht ein Teufelskreis, der die Beschwerden noch verschlimmern kann. Echte Hilfe bei Migräne bietet daher nur eine Umstellung der Lebensumstände, sowie eine prophylaktische Therapie, um die Häufigkeit der Anfälle zu reduzieren.


Britta Lutz | 25.02.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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