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Der neue Ernährungstrend

Teff: Das neue Trend Getreide

Teff ist dabei ein Getreide der Superlative. Es gilt als das kleinste Getreide weltweit und ist schon seit mehr als fünf Jahrtausenden bekannt. Kultiviert wird es seit jeher vorwiegend in Nordafrika und Äthiopien. Diese Getreideform zeichnet sich dadurch aus, dass sie kaum Ansprüche stellt und auf sehr trockenem Boden ebenso gut gedeihen kann, wie auf sehr feuchtem Boden. Selbst Böden, auf denen nichts anderes wächst, können mit Teff bewirtschaftet werden.

 

Unterscheiden kann man das Getreide Teff in die rote, braune und weiße Variante. Im Anbau gilt die weiße Variante als teuerste. Aus dem Getreide entsteht übrigens auch Injera. Dieses Fladenbrot wird in Äthiopien als sättigende Beilage zu fast jeder Mahlzeit gereicht.

 

Hat Teff besondere Wirkungen, die den Hype begründen können?

 

Das Korn dieses Getreides ist glutenfrei, eine absolute Besonderheit unter Getreiden. Zudem ist der glykämische Wert äußerst niedrig. Dadurch kann die Energie, die von dem Getreidekorn zur Verfügung gestellt wird, meist in Form von Glukose, über mehrere Stunden genutzt werden. Hungerattacken sollen so gänzlich ausbleiben. Grund dafür: Der Blutzuckerspiegel fällt nicht so rasant ab, wie nach dem Genuss von Weizen.

 

Zusätzlich ist das Getreide Teff reich an Eisen. Dadurch können die roten Blutkörperchen sich vermehren und der Sauerstoff lässt sich schneller binden. Damit, so die Experten, könnte auch die Ausdauer verbessert werden.

 

Teff – gibt es bestimmte Zielgruppen?

 

Teff ist eine Getreidesorte, die quasi für Jedermann geeignet ist. Ausdauersportler und Patienten, die unter Zöliakie leiden, sind aber eine wichtige Zielgruppe. Zöliakie-Patienten vertragen kein Gluten und müssen deshalb auf die meisten Getreidesorten verzichten. Mit Teff wird ihnen nun eine Alternative geboten.

 

Kann Teff geschmacklich mithalten?

 

Ebenso kann das Getreide Teff geschmacklich durchaus mit anderen Getreiden mithalten. Der Eigengeschmack ist leicht nussig und süß. Wie normales Weizenmehl kann Teffmehl zum Beispiel zum Backen von Brot, Kuchen, Keksen, Pizzateig und Co. verwendet werden. Allerdings ist das Teffmehl ziemlich kostspielig, aktuell wird ein Kilogramm des Mehls zu etwa 15 Euro angeboten. Ein Problem bei diesem Mehl ist jedoch das fehlende Gluten. Dieser Klebstoff macht es möglich, einen Teig zu kneten, was bei Teigen mit Teffmehl jedoch nicht möglich ist.


Britta Lutz | 28.02.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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