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Wie man Asthma in der TCM behandelt

TCM und ihre Wirkung bei Asthma

Die TCM geht da anders vor. Sie betrachtet den Menschen ganzheitlich, versucht die Erkrankung als solche zu bekämpfen, anstatt nur die Symptome zu unterdrücken. Dafür steht zu Beginn jeder Behandlung eine umfangreiche Anamnese. In dieser stellt sich oft heraus, dass Patienten als Kinder oft unter Mittelohrentzündungen, starken Erkältungen, die nie richtig ausgeheilt sind, Nasennebenhöhlenerkrankungen und Co. gelitten haben. Die chinesischen Mediziner sprechen dann davon, dass Kälte in den Körper eingedrungen ist. Diese wiederum macht den Körper für erneute kühle, feuchte Witterungsbedingungen anfälliger. Das Immunsystem wird zwar extrem aktiv, fast schon überaktiv, aber ist dennoch nicht mehr effektiv, wie die Puls- und Zungendiagnose im weiteren Verlauf der Untersuchung zeigt. Oft kommt es zu Verkrampfungen in der Muskulatur der Bronchien, die mit Atemnot einhergehen. Auch wird versucht, Schleim auszuwerfen, was oft nicht gelingt.

Chinesische Mediziner sind sich einig, dass dies auch an den starken Medikamenten, wie Cortison, Nasensprays und Antibiotika liegen könnte, die Patienten mit Asthma bronchiale oft von klein auf bekommen. Sie beeinflussen das Lungen-Qi schlecht, heißt es in der TCM. Der Energiefluss in den Atemwegen wird verhindert, die Reinigungsprozesse der Schleimhäute werden beeinträchtigt. Ebenfalls kann durch die Medikamente die Ansammlung von Schleim im Körperinneren begünstigt werden.

Wird die Therapie nach TCM Gesichtspunkten durchgeführt, werden die Medikamente langsam abgesetzt, natürlich stets unter Beobachtung durch den TCM-Arzt. Chinesische Kräuter, die abgekocht und individuell für den Patienten zusammengestellt werden, werden in der Therapie ebenfalls eingesetzt. So können Alanthblüten eingesetzt werden, die den Schleim nach oben befördern und somit die Atemnot lindern. Auch Bittermandeln, die in Zusammenarbeit mit den Wurzeln der Ballonblume die Spastiken in der Muskulatur der Bronchien abbauen können, werden gerne eingesetzt. Allerdings sollen die Abkochungen dafür sorgen, dass schleimige Infekte in Gang gesetzt werden, die aber langfristig zur Genesung des Patienten beitragen.

Ebenfalls wird die Akupunktur gerne eingesetzt, um die Asthmaerkrankung zu bekämpfen. Sie bietet vor allem kurzfristig Hilfe. Punktiert werden etwa der Zustimmungspunkt der Lunge, der Punkt Magen 40 und Lunge 7. Zusätzlich sollen Patienten effektive Bewegungsarbeit, wie etwa Qi Gong, durchführen, um Spannungen zu lösen. Schließlich und endlich wird auch ein konkreter Ernährungsplan aufgestellt, der die Therapie unterstützen soll.


Britta Lutz | 04.12.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: TCM, Schleim, Qi Gong, Lungen-Qi, Kräuter, Ernährungsplan, Bronchien, Asthma bronchiale, Akupunktur

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