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TCM gewinnt den Westen für sich

TCM ist den Deutschen bestens bekannt

Die traditionelle chinesische Medizin wird dabei besonders häufig eingesetzt, wenn die Schulmedizin mit ihrem Latein scheinbar am Ende ist, keine Heilung oder Linderung von Problemen mehr bringen kann. In diesen Fällen setzt man zunehmend häufiger auf die alternative Medizin und verspricht sich davon eine Besserung der Leiden. Doch damit Akupunktur, Tuina-Massage, Arzneimittel- und Kräutertherapie, sowie Qi Gong tatsächlich die gewünschten Wirkungen entfalten können, müssen auch die Hintergründe der TCM bekannt sein.

Es geht bei dieser Jahrtausende alten Heilkunst nicht alleine um die Behandlung der Symptome, sondern um eine ganzheitliche Behandlung. Wie Akupunktur-Nadeln aus Stein und Bambus zeigen, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, ist die TCM seit Jahrtausenden ein Begriff. Sie entstand in einer Zeit, in der man davon ausging, dass Erkrankungen von Dämonen und bösen Geistern verursacht wurden. Damit ist einer der Grundpfeiler für die TCM der Taoismus, aus dem später auch die Lehren von Yin und Yang, sowie der fünf Wandlungsphasen hervorgingen. Im Grunde sagt dies nichts anderes aus, dass alles im Leben zusammengehört und dementsprechend genauso ganzheitlich betrachtet werden muss.

Wichtiger Grundpfeiler der entstehenden TCM war auch der Konfuzianismus. Eigentlich handelte es sich hierbei um eine Theorie der Kriegs- bzw. Staatsführung. Allerdings hatte diese gute Ansätze, die man in die TCM übernahm. Es ging darum, einen Aufruhr im Staat nicht erst dann zu bekämpfen, wenn er schon entstanden war, sondern bereits, wenn die ersten Anzeichen dafür sichtbar wurden. Und so macht man es noch heute in der TCM, wo Krankheiten bekämpft werden, bevor sie im schulmedizinischen Sinne überhaupt als ausgebrochen gelten. Aus diesen Überlegungen heraus ist der Körper ein Land, welches vor Angriffen geschützt werden muss. Die Meridiane, durch die das Qi, die Lebensenergie fließt, erstrecken sich durch den Körper, wie etwa Wasserstraßen durch ein Land.

Die TCM vereint somit viele verschiedene Grundlehren in sich und kann aufgrund dieser Tatsache viele Erkrankungen, die richtige Diagnose vorausgesetzt, anders und mitunter besser behandeln, als die Schulmedizin. Allerdings glauben viele Menschen im Westen immer noch, dass die TCM lediglich aus der Akupunktur bestehe, was falsch ist. In China werden über 90 Prozent aller Erkrankungen mit Kräutern behandelt, die Akupunktur bildet nur einen kleinen Randbereich der komplexen Medizin.


Britta Lutz | 26.01.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: TCM, Taoismus, Meridiane, Konfuzianismus, alternative Medizin, Akupunktur

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