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Hilfreiche Tipps gegen lästige Insektenstiche

Sommerzeit ist Insektenzeit

Deshalb ist es wichtig, dass man richtig vorbeugt. Bienen, Wespen, Mücken, Schnaken oder Bremsen können uns sonst den Sommer schnell verderben. Die alternative Medizin, wie die Naturheilkunde, sieht hier einige Lösungen vor, aufgrund der Aggressivität der Insekten heutzutage, können diese Erste-Hilfe-Maßnahmen aber den Arztbesuch oft nicht ersetzen. Wer sich beispielsweise mit Bienen konfrontiert sieht, sollte auf hektische Bewegungen verzichten und sich langsam von ihnen entfernen. Sonst setzen die kleinen Honigbereiter ihren Stachel ein, um sich zu wehren. Idealerweise verzichtet man auf gelbe Kleidung und setzt besser auf braune, grüne oder weiße Stücke.

Hat die Biene dennoch zugestochen, sollte der Stachel stets seitlich mit einer Pinzette herausgezogen werden. Wer ihn mit den Fingern angreift und quetscht, läuft Gefahr, dass sich die Giftblase in die Wunde entleert. Kühlung hilft bei den Wunden oft sehr gut, kalte Umschläge und Co. dürfen hier keinesfalls fehlen. Treten aber Juckreiz an den Handflächen und Fußsohlen, Rötungen oder Schwellungen der betroffenen Hautpartie auf, handelt es sich wahrscheinlich um eine allergische Reaktion, der Gang zum Arzt ist unvermeidlich. Ebenfalls gehören die Wespen zu den sommerlichen Plagegeistern. Da diese ihre Nester nicht selten am Boden bauen, sollte man nicht barfuß gehen. Auch ist es ratsam, bei Getränken aus nicht einsehbaren Gefäßen, wie Dosen, immer auf einen Strohhalm zu setzen.

Weiterhin kann Nelkenöl helfen, das in eine Schale gegeben wird, da Wespen diesen Geruch nicht mögen. Kommt es zu einem Stich, sollte eine aufgeschnittene rohe Zwiebel darauf gelegt werden. Kratzen sollte man tunlichst vermeiden, die Wunde darf lediglich massiert werden. Bei Herzjagen, Schwindel oder Atemnot sollte wiederum ein Arzt aufgesucht werden, da hier ebenfalls eine allergische Reaktion vorliegen kann.

Die Bremsen sind diejenigen Insekten, die bewusst den Kontakt zum Menschen suchen, da sie sich von dessen Blut ernähren. Sehr häufig findet man sie in der Nähe von Pferden. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Bremsen gibt es nicht, man kann allerdings verschiedene Insektenschutzmittel nutzen, die zumindest einige Tiere abhalten werden. Hat die Bremse zugestochen, dann tritt ein starker Juckreiz auf. Hierbei ist es wichtig, dass nicht gekratzt wird, da dadurch das Gift der Bremsen im Körper verteilt werden kann. Der Arztbesuch ist anzuraten, wenn die Stichstelle aufgekratzt ist oder sich eitrige Blasen bilden.

Zecken sind zu den gefährlichsten Insekten der Sommerzeit zu rechnen. Sie kommen mittlerweile fast überall vor. Einziger Schutz gegen sie ist in festen Schuhen und langer Kleidung zu finden. Diese sollte vorzugsweise sehr hell sein, damit die Tierchen schnell entdeckt und entfernt werden können. Hat sich eine Zecke eingenistet, ist sie vorsichtig herauszuziehen. Dabei darf der Kopf nicht zusammen gedrückt werden, da sonst der Speichel mit den Krankheitserregern in die Wunde gelangt. Ist der Kopf in der Wunde verblieben oder rötet sich diese, muss unbedingt der Arzt aufgesucht werden.

Hornissen fühlen sich schnell bedroht, wenn man ihnen zu nahe kommt. Deshalb sollte man wenigstens drei Meter Abstand von den Nestern halten und nicht barfuß laufen. Greifen die Hornissen an, sollten die betroffenen Stellen gekühlt werden. Arnikasalbe kann die Haut ebenfalls beruhigen. Darüber hinaus sollte der Arzt aufgesucht werden, wenn Schwellungen entstehen, die größer als der Handteller sind oder bei Atemnot und Gelenkschwellungen.

Gegen Schnaken schützt man sich am besten mit Insektenschutzmitteln und Socken. Denn die Tierchen, die zumeist in der Dämmerung aktiv werden, beißen gerne an den Knöcheln zu. Vertreiben kann man sie mit Apfelessig in einer Schale, welche auf dem Tisch oder dem Fensterbrett steht. Bei einer starken Ausbreitung der Schwellung sollte der Arzt aufgesucht werden, ansonsten reichen das Kühlen und die Behandlung mit einem schwellungslindernden Gel.

Besonders lästig sind im Sommer die Mücken, sie bringen uns mit ihrem Gesumme um den Schlaf und wenn sie zustechen, dann juckt es ganz fürchterlich. Die Larven, die sich in den Regentonnen sammeln, können mit speziellen Tabletten abgetötet werden. Moskitonetze schützen im Schlaf. Hat eine Mücke zugestochen, sollte die Wunde gekühlt und mit abschwellendem Gel behandelt werden. Ein Aufkratzen ist tunlichst zu vermeiden, da hierbei Krankheitserreger in die Wunde eindringen können. Bei Blasenbildung und Co. sollte der Arzt aufgesucht werden, das kann ein Anzeichen für eine allergische Reaktion sein.


Britta Lutz | 05.08.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Zecken, Wespen, Schnaken, Mücken, Insektenstich, Insekten, Bremsen, Bienen, alternative Medizin, allergische Reaktion

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