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So kann man dem gefürchteten Sodbrennen vorbeugen

Sodbrennen? Nein, danke!

Als Grund kommt ein erhöhter Druck auf dem Magen in Frage. Aber auch der Schließmuskel der Speiseröhre kann geschwächt sein und so in seiner Funktion beeinträchtigt. Letzteres kommt vorwiegend mit zunehmendem Alter vor. Doch genauso kann Stress dazu führen, dass der Schließmuskel der Speiseröhre Probleme bereitet. Sportler können zudem vermehrt unter Sodbrennen leiden, wie Forscher herausgefunden haben. Ihnen wird deshalb empfohlen, weitestgehend auf kohlensäurehaltige Getränke zu verzichten und nur stilles Wasser zu trinken.

Auslöser von Sodbrennen sind vielfältig

Sodbrennen kann durch verschiedene Auslöser begünstigt werden. Dazu zählen etwa zu schnelles Essen, zu schwere Mahlzeiten oder zu scharf gewürzte oder fettreiche Mahlzeiten. Zudem kann der vermehrte Verzehr von Alkohol, Süßigkeiten oder Nikotin zu Sodbrennen führen. Auch Stress, eine Schwangerschaft, Übergewicht und die Einnahme bestimmter Medikamente, zum Beispiel Schmerzmittel, kann das Sodbrennen begünstigen.

Wie lässt sich Sodbrennen vermeiden?

Wer die Auslöser von Sodbrennen kennt, kann diese genauso ausschalten. Wer weniger Fett in die Nahrung einfließen lässt, die Mahlzeiten nicht ganz so üppig gestaltet, sondern stattdessen auf mehrere kleine Mahlzeiten setzt, wer Süßigkeiten und Co. meidet oder deren Verzehr reduziert und genauso beim Würzen etwas sparsamer ist, kann dem Sodbrennen vorbeugen. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin, sowie die Gewichtsreduktion können die Risiken für Sodbrennen senken. Eng sitzende Kleidung sollte weitestgehend vermieden werden, da sie Druck auf den Magen ausübt. Und bei Kaffee, Cola und Säften aus Zitrusfrüchten wird die Säurebildung angeregt, so dass darauf bestenfalls verzichtet wird.

3 Wege, um Sodbrennen selbst zu behandeln

Ist es aber soweit, dass das Sodbrennen bereits aufgetreten ist, werden oft Mittel und Wege gesucht, um es zu behandeln. Und hier finden sich drei grundlegende Wege.

Antazida, so genannte Säurebinder, sorgen dafür, dass die Säure gebunden wird. Die Wirkung setzt recht zügig ein und Antazida eignen sich bei akut auftretenden Beschwerden. Sie sollten allerdings nur in einem mäßigen Ausmaß daher kommen.

Um die Säurebildung zu verringern, können auch Protonenpumpenhemmer bzw. H2-Blocker verwendet werden. Die Medikamente sind dann empfehlenswert, wenn das Sodbrennen wiederkehrend auftritt. Akutes Sodbrennen kann damit nicht behandelt werden, da die Wirkung nicht sofort einsetzt. Beide Medikamente müssen über einen längeren Zeitraum in einer festgelegten Dosierung regelmäßig eingenommen werden, um dem Sodbrennen Herr zu werden.

Die dritte Variante, sein Sodbrennen zu behandeln, sind Alginate, zu denen auch Gavicson gehört. Gemeinsam mit der Magensäure bilden sie eine Schutzschicht. Durch diese soll verhindert werden, dass der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt und die empfindlichen Schleimhäute reizt. Diese Mittel wirken sehr schnell und sind daher ebenso bei akuten Beschwerden empfehlenswert. Darüber hinaus werden sie nicht vom Körper resorbiert, so dass sie sogar bei Schwangeren bzw. sehr empfindlichen Personen bedenkenlos eingesetzt werden können.

 


Britta Lutz | 24.12.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Speiseröhre, Sodbrennen, Schleimhäute, Säurebildung, Protonenpumpenhemmer, Magensäure, Antazida, Alginate

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