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Fasten mal anders

Sieben Wochen Verzicht: Passt das noch?

Schon 1983 wurde von der evangelischen Kirche die Aktion „Sieben Wochen ohne“ ins Leben gerufen. Gestützt auf die religiöse Bedeutung der Fastenzeit hatte die Kirche damals jedoch nicht nur zum Verzicht auf Lebensmittel aufgerufen, sondern fand sie immer neue Ansätze, wie man verzichten kann. Ob Auto-Fasten oder TV-Fasten, ob Stress-Fasten oder Alkohol-Fasten – all diese Dinge wurden anvisiert. Es geht dabei darum, sich bewusst über die Dinge zu werden, die der Mensch eigentlich nicht braucht und aus eigenem, inneren Antrieb heraus auf diese zu verzichten. So soll der Mensch wieder zurück zu sich selbst finden. In diesem Jahr sollte vor allem auf Stress, Perfektionismus und überzogenen Ehrgeiz verzichtet werden, um wieder eine normale Geschwindigkeit in den Alltag zu bringen.

Der Verzicht auf Nahrung ist heute sicher nicht mehr tief in uns verankert. Die bewusste Rückbesinnung auf das eigentlich wichtige jedoch scheint immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Wer sich in den Wellnessurlaub zurück zieht, um abgeschottet vom Stress des Alltags nach Erholung zu suchen, verzichtet dann oft auch auf Handy, iPad, Laptop und Co. Genau dieser Verzicht oder dieses Fasten führt dazu, dass wir wieder zu uns selbst finden. Und in diesem Zusammenhang kann man deutlich sagen, dass Verzicht genauso in unserer heutigen Gesellschaft durchaus noch zeitgemäß ist, wenngleich nicht mehr in der ursprünglichen Bedeutung der Fastenzeit.


Britta Lutz | 06.04.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: „Sieben Wochen ohne“, Wellnessurlaub, Verzicht, Ostern, Kirche, Fasten, Auto-Fasten, Aschermittwoch

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