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Kann ein Kinesiotape Schulterbeschwerden lindern?

Schultergesundheit dank Kinesiotape?

Dabei gibt es zum Beispiel das Basis-Tape. Dieses wird in der Regel unabhängig von der Diagnose zuerst verwendet. Es wird auch als Deltoideus-Tape bezeichnet. Zu diesem Tape gehört der Musculus Deltiodeus, der ebenfalls als Deltamuskel bezeichnet wird. Er liegt direkt über dem Oberarmkopf und sorgt für die Stabilität der Schultergelenke. Auch die Armbewegungen nach vorne und hinten, sowie die seitlichen Abspreizbewegungen des Arms werden durch den Deltamuskel erst möglich. Das Basis-Tape zeichnet sich durch eine Y-Form aus und wird direkt über die Kontur des Muskels geklebt. Nach erfolgter Diagnose wird es meist noch durch weitere Tapes ergänzt.

 

Tapes anhand der betroffenen Muskeln auswählen

 

Ist die Diagnose erst einmal gestellt, können weitere Tapes angewendet werden. Sie verteilen sich, je nach Befund, auf verschiedene Anteile der Rotatorenmanschette. Sie stellt eine Muskelgruppe im Schultergelenk dar. Wie das Tape angebracht wird, hängt vom Befund ab, da es nur so optimale Wirkungen erzielen kann. So lassen sich die Muskeln mit dem Kinesiotape anregend oder regulierend tapen. Dadurch können die Muskelfunktionen unterstützt oder Anspannungen gelindert werden.

 

Typisch sind beispielsweise Tapes für die Rotatorenmanschette, die am Schulterblatt und am Oberarm befestigt werden. Im seitlichen Nackenbereich befindet sich der Muskel Musculus trapezius. Mit einem speziellen Trapezius-Tape lässt sich dieser entspannen. Zudem finden sich die Bi- und Trizeps-Tapes für die Muskeln im Oberarm.

 

Fehlhaltungen mit Tapes korrigieren

 

Oftmals ist eine Fehlhaltung für die Schulterschmerzen verantwortlich. Sie soll mit den Kinesio-Tapes korrigiert werden. Die Protraktionsstellung der Schulter ist in der Praxis oft anzutreffen. Dabei steht der Oberarmkopf sehr weit nach vorne und diese Fehlstellung soll durch das Tape korrigiert werden können. Hierbei wird das Tape-Ende an der Vorderseite des Oberarms angebracht. Es erfolgt der höchstmögliche Zug nach hinten, wo das Tape ebenfalls festgeklebt wird. Die Gelenkkapsel, die sich durch ihre Fehlstellung auszeichnet, wird somit entlastet und die Schulterschmerzen sollen gelindert werden.

 

Wichtig ist, dass man sich nicht selbst taped, sondern einen Fachmann damit beauftragt. Der Physiotherapeut oder Orthopäde kann die individuell am besten passende Technik auswählen und die Tapes ordnungsgemäß anbringen.


Britta Lutz | 21.03.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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