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Für den Familienurlaub eignet sich ein Besuch im Spielzeugmuseum i

Schöner Ausflug für die Kleinsten: Spielzeugmuseum in Trier

Wer sich für den Besuch dieses Museums entscheidet, dem wird schnell auffallen, dass Spielzeuge aus den verschiedenen Epochen aus unterschiedlichen Materialien gefertigt wurden. Meist handelte es sich um die Materialien, die zu jener Zeit auch für Gebrauchsgegenstände genutzt wurden oder es gibt Spielzeuge, die sich an den aktuellen Geschehnissen der Zeit orientieren.

 

Die alten Römer beispielsweise, die sich schon früh an der Mosel niederließen, fertigten Spielzeuge aus Ton. In Deutschland konnte sich das Holzspielzeug durchsetzen, als die Waldbestände noch deutlich reicher waren als heute. Als die Industrialisierung aufkam, wurde Blech zu einem beliebten Werkstoff – auch für das Kinderspielzeug. Das heute so bekannte Blechspielzeug entstand zunächst in aufwändiger Handarbeit in kleinen Familienbetrieben. Später entwickelten sich daraus riesige Spielzeugfabriken.

 

1885 erfand Karl Benz das Auto, kurz darauf gab es ein Spielzeugauto, im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurden dagegen Militärspielzeuge hergestellt. So zeigt sich, dass sich das Spielzeug für den Nachwuchs stets an den Entwicklungen im eigenen Land orientierte.

 

Eines Tages entdeckte man den Stoff Plastik, der nicht nur abwischbar und leicht sauber zu halten war, sondern auch nahezu unkaputtbar. Die Plastikspielzeuge verdrängten dann auch die Blechspielzeuge weitestgehend vom Markt, in den 1970er Jahren kam die Produktion von Blechspielzeug fast vollständig zum Erliegen. Erst in den letzten Jahren hat man dieses Spielzeug wieder entdeckt und Sammler zahlen mittlerweile sogar recht hohe Preise für diese Spielzeuge.

 

Von alten und neuen Puppen

 

Zum Spielzeug gehören natürlich auch Puppen. Heute kennt man die Spiel- und Künstlerpuppe, früher stellte sie religiöse Bildwerke dar. Sie sollte dazu dienen, dass die Götter den Menschen wohlgesonnen waren.

 

Erst im 16. Jahrhundert erlangten die Puppen als Spielzeuge für kleine Mädchen ihre Bedeutung. Sie konnten aus Stoff,  Holz oder Leder gefertigt sein. Die Kleidung entwickelte sich dabei immer weiter, wurde feiner, femininer, wertvoller und eleganter. So waren Puppen schon bald nur noch Spielsachen für Mädchen aus gut betuchten Familien.

 

Im 18. Jahrhundert schließlich entstanden die so genannten Modepuppen. Vor allem in Frankreich waren sie sehr beliebt. Kam ein neuer Modetrend auf, so wurde er zunächst an der Puppe ausprobiert. Ihre Blütezeit erreichte die Puppe mit der Industrialisierung. In England, Frankreich und Deutschland entstanden riesige Puppenfabriken. Die Entdeckung von Porzellan und Kunststoff waren dann weitere Antreiber für diesen Wirtschaftszweig. Käthe Kruse entwickelte zudem eine bis heute sehr beliebte Puppe im Ersten Weltkrieg. Sie bestand nur aus Stoff, dafür konnten Arme und Beine sehr gut bewegt werden, so dass sich die Puppe leicht an- und ausziehen ließ. Der liebevoll bemalte Kopf bestand dabei aus Pappmaché.

 

Wer sich für den Ausflug ins Spielzeugmuseum Trier entscheidet, kann diese und viele weitere Eindrücke von den Spielzeugen im Wandel der Zeit erhalten. Geöffnet ist von Januar bis März von elf bis 17 und von April bis Dezember von elf bis 18 Uhr. Lediglich montags bleibt das Museum geschlossen.


Britta Lutz | 25.09.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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