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Sauna hilft beim besseren Schlafen

Saunabesuche gegen Schlafstörungen

Die Untersuchungen legten zunächst die übliche Schlafdauer zugrunde. Dabei kam ein Durchschnitt von etwa sieben Stunden zum Vorschein, wobei es auch Ausnahmen gibt, die bereits mit fünf Stunden auskommen oder sogar neun Stunden nächtlichen Schlaf benötigen. Dass die individuelle Schlafdauer ausreicht, lässt sich an einem fitten, ausgeruhten und erholten Aufwachen am nächsten Morgen erkennen. Allerdings kann dieses Aufwachen nur dann entstehen, wenn man richtig abschalten kann, Stress, Hektik und den Alltag hinter sich lassen kann, was heute jedoch nur wenigen Menschen wirklich gelingt.

Allerdings wurde ebenfalls erkannt, dass das Saunabaden helfen kann, eine angenehmere und ruhigere Nachtruhe zu verbringen. Etwa zwei bis drei Gänge in die Sauna, mit einer Dauer von etwa zehn bis 15 Minuten, sollte man einplanen. Das vegetative Nervensystem soll durch den Saunabesuch, der sowohl im Wellnessurlaub, als auch zu Hause in entsprechenden Einrichtungen erfolgen kann, positiv beeinflusst werden. Der Muskeltonus soll herabgesetzt werden und die Tiefschlafphasen sollen nach dem Saunabesuch zunehmen.

Während des Saunabadens werden verschiedene Phasen durchlaufen. Zunächst kommt es zur Orientierung auf die steigende Hitze. Dadurch erweitern sich die Blutgefäße und die Schweißdrüsen werden angeregt. Danach folgt die zweite Phase, in der die gesamte Körpertemperatur ansteigt. Dadurch wird der Sympathikusnerv angeregt, die Herzfrequenz steigt. Durch die folgenden Abkühlphasen kommt es zu weiteren Reizen, die den Körper einem gewissen Stress, der aber sehr milde ist, aussetzen. Die dritte Phase folgt erst nach dem eigentlichen Saunabad. Hier wird insbesondere der Parasympathikusnerv angesprochen, der vor allem für die Steuerung von Organen in der Ruhephase verantwortlich ist und zur Regeneration beiträgt.

Obwohl diese Phasen stets durchlaufen werden, gibt es auch Äußerungen von Saunagängern, dass sie sich nach dem Saunabesuch zwar erfrischt fühlen, allerdings so aktiv sind, dass an Schlafen nicht zu denken ist. Das betrifft jedoch vorwiegend diejenigen Saunabesucher, die noch recht wenig Erfahrung mit dem Saunabaden haben. Denn sie sind an die Reize noch nicht gewöhnt, sie sollten deshalb eher am Vormittag, als am Abend die Sauna besuchen.

Damit der Saunabesuch aber seine volle Wirkung entfalten kann, sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass ausreichend Zeit eingeplant wird. Die Ruhephasen sind wichtig, sie sollten wenigstens eine halbe Stunde andauern. Aber genauso wichtig ist die richtige Abkühlung, zunächst an der frischen Luft, anschließend noch durch das Abbrausen mit dem Kneipp-Schlauch.


Britta Lutz | 08.11.10 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellnessurlaub, Wellnesshotel, Tiefschlafphasen, Saunabaden, Sauna, gesunder Schlaf

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