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Wie man Stress durch falsche Perfektion verhindert

Perfektionismus führt zu Stress

Der klassische Perfektionismus hat zwei Seiten. Zum Einen gibt es die Aufgaben, die nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, weil man immer noch ein paar Patzer findet, die verbessert werden müssen. Zum Anderen gibt es die Angst vor zu großen Herausforderungen. Der Perfektionist traut sich an solche Projekte nicht heran, in dem Glauben, dass er diese aufgrund seiner eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten ohnehin nicht erfüllen kann. Das führt beides zu Stress, letztere Variante kann in der Arbeitswelt sogar noch einen faden Beigeschmack haben: Es scheint, als wolle man sich vor der Arbeit drücken.

Warum Perfektionismus nichts bringt

Der Perfektionismus erwächst in den meisten Fällen aus mangelndem Selbstvertrauen. Das heißt, dass sich Perfektionisten vor Abweisung und Ablehnung, vor mangelndem Respekt und Anerkennung fürchten, wenn sie einmal nicht perfekt agieren.

Das ist jedoch eine falsche Ansichtsweise, die es in jedem Fall zu überdenken gilt. Man muss gelassener werden, Fehler auch einfach einmal zulassen. Kein Mensch, der einem nahe steht, wird einen deshalb abweisen.

Vielmehr ist es so, dass „perfekte“ Menschen, die, seien wir mal ehrlich, es ohnehin nicht gibt, andere einschüchtern. Für die Perfektionisten bedeutet es hingegen eine enorme Anstrengung, stets perfekt zu sein. Sie stehen unter Dauerstress und leben immer mit der Angst, zu versagen.

Erste Schritte auf dem Weg

Die ersten Schritte auf dem Weg, der vom Perfektionismus wegführt, sollten besonders einfach sein. Viele Aufgaben sind nicht so wichtig, dass sie jederzeit perfekt ausgeführt werden müssen. Schon hier kann man sich kleine Fehler zugestehen. Welche Aufgaben das sind, ist abhängig von jedem Einzelnen. Vielleicht muss die Butter nicht bis in die äußersten Ecken des Brots reichen, vielleicht kann die Post auch einfach mal in den Ablagekorb gelegt werden, ohne sofort abgeheftet zu werden.

Auch einige Sätze, die einem zu mehr Gelassenheit im Alltag verhelfen, können dabei sinnvoll sein. Diese sollte man in Stresssituationen vor sich her sagen. Das können aufmunternde Worte, wie „Jeder macht mal Fehler“ oder „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ sein. Hier ist die eigene Kreativität gefragt, denn die Sätze, die man sich vorsagt, sollten auch zur eigenen Person und Situation passen.

Natürlich können genauso diese Tipps nicht dabei helfen, den eigenen Perfektionismus von einem Tag auf den anderen abzulegen, zumal wenn er jahrelang eingeübt wurde. Aber im Kleinen lassen sich so erste Lockerungen erzielen, die nach und nach in immer mehr Bereiche übergreifen.


Britta Lutz | 04.07.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Versagensangst, Stress, Selbstbewusstsein, Perfektionist, Perfektionismus, Nachbesserung, Fehler, Aufgaben

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