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Von der traditionellen Heilmethode zum modernen Gesundheitstrend

Ölziehen wird neu entdeckt

Das Ölziehen klingt dabei schwieriger, als es ist. Dafür wird nichts weiter als etwas Öl benötigt. Bewährt haben sich Sesam- und Kokosöl, Oliven- und Sonnenblumenöl. Jeweils ein Esslöffel davon wird im Mund hin- und hergespült. Dabei darf auch geschlürft, gekaut und gesaugt werden. Lediglich schlucken sollte man das Öl nicht. Durch diese Prozedur, die ein bis drei Mal pro Tag durchgeführt wird, sollen Bakterien und Giftstoffe gelöst werden. Selbst die Krankheitserreger, die sich in den meist versteckten Taschen unterhalb des Zahnfleischrandes befinden, sollen so abgelöst werden. Nach etwa 15 bis 20 Minuten ist die Prozedur beendet und das Öl wird ausgespuckt. Mit ihm entschwinden auch Keime und Krankheitserreger im Abfluss und anschließend sollte man den Mund mehrfach mit Wasser nachspülen. Danach kann man sich wie gewohnt die Zähne putzen.

 

Wann sollte das Ölziehen durchgeführt werden?

 

Gerade morgens nach dem Aufstehen ist die Konzentration von Keimen, Bakterien und Co. im Mund besonders hoch. Daher sollte man das Ölziehen auch direkt nach dem Aufstehen durchführen. Anfangs ist das Ganze sehr ungewohnt und unangenehm, doch wer dran bleibt, gewöhnt sich daran.

 

Kenner des Ölziehens geben an, dass regelmäßige Ölkuren die Mundgesundheit verbessern könnten. Und ist die Mundflora intakt, so könnte dies auch positive Auswirkungen auf die übrige Gesundheit des Körpers haben. Grund dafür: Die schädlichen Bakterien und Giftstoffe, die sich im Mund befinden und vermehren, geben weitere Giftstoffe an das Blut ab. In der Folge können entzündliche Erkrankungen und sogar Erkrankungen des Herzens entstehen, so die Befürworter.

 

Was bringt das Ölziehen sonst noch?

 

Dass Ölziehen für die Gesundheit förderlich ist, wurde sogar schon wissenschaftlich nachgewiesen. So kann das Streptococcus-mutans-Bakterium durch das regelmäßige Ölziehen deutlich reduziert werden. Dieses Bakterium befindet sich vor allem im Mundraum. Laut den Experten soll eine Reduzierung dieser Bakterien ebenfalls mit einer verringerten Karies-Anfälligkeit einhergehen. Besonders das Sesamöl könne sich auf diesen Bakterienstamm positiv auswirken. Befürworter des Ölziehens geben zudem an, dass auch das Hautbild verbessert wird, asthmatische Beschwerden und Kopfschmerzen abnehmen und Magen-Darm-Probleme seltener auftreten.


Britta Lutz | 18.04.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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