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So wird Neurodermitis natürlich behandelt

Neurodermitis: Alternative Behandlungsmöglichkeiten

Meist kehrt das Jucken nach kurzer Zeit noch stärker, als zuvor zurück. Die Haut wird durch das Kratzen weiter gereizt. Die Schulmedizin versucht, dem Juckreiz mit Salben entgegen zu wirken. Sie bekämpft dabei aber nur ein Symptom der Grunderkrankung. Anders sieht es bei der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aus, die auch von immer mehr Patienten als Lösung angesehen wird. Hier sucht man nach der Ursache und bekämpft diese, um so langfristig für eine Besserung zu sorgen.

 

Wie kommt es überhaupt zur Ausbildung der Krankheit?

 

Die Ursachen der Neurodermitis werden sehr unterschiedlich aufgezählt. In der TCM glaubt man, dass die Ursache nicht in der Haut liegt, sondern vielmehr in der frühen Kindheit zu suchen ist. Kinder, die in jungen Jahren viele Infekte durchlitten haben und denen vorschnell Medikamente verabreicht wurden, würden unter Neurodermitis leiden, so die TCM. Grund dafür: Die Infekte sind nicht ausgeheilt, die Medikamente haben dies verhindert. Dadurch sind wichtige Reinigungsprozesse nicht ausreichend durchgeführt worden. Stoffwechselgifte konnten nicht ausgeschieden werden, es sammelten sich Schlacken im Körper, die genauso als entzündliche Schlacken auftreten.

 

In der TCM spricht man bei einem solchen Zustand auch von trüber Hitze. Diese Schlacken verlagern sich nun in die Haut, es kommt zum Juckreiz. Durch das Kratzend der Patienten wird die Haut aufgekratzt. Lymphe, Blut und Gifte werden ausgeschieden, wenn man sich aufkratzt und die Reinigung findet statt, doch der Juckreiz kehrt wieder.

 

Wie sieht die Behandlung mit TCM bei Neurodermitis aus?

 

Die TCM hat es sich jedoch zum Ziel gesetzt, die Beschwerden dauerhaft zu lindern. Dafür kommt die Arzneitherapie in Frage. Zunächst werden umfassende Untersuchungen durchgeführt, jeder Patient ist dabei individuell zu beurteilen. Anschließend wird eine auf diesen Patienten abgestimmte Rezeptur zusammengestellt. Diese entsteht aus chinesischen Roharzneien, die abgekocht werden. Daraus entwickeln sich die so genannten Dekokte. Der Patient nimmt die für ihn zusammengestellten Dekokte über den Tag verteilt ein.

 

Die behandelnden Therapeuten müssen die Wirkungen in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Um die trübe Hitze zu behandeln, sind vor allem kühle und blutreinigende chinesische Arzneimittel ratsam. Auch das Nadeln kühlender Akupunkturpunkte kann sinnvoll sein. Es kommt allerdings nur bei akuten Schüben der Erkrankung zum Einsatz.

 

Wie kann die Therapie unterstützt werden?

 

Beschwerden können so dauerhaft gelindert werden. Unterstützen kann man seinen Körper durch eine bewusste Ernährung. Dabei sollten tierische Eiweiße, wie sie in Fleisch und Milchprodukten, wie Käse, Quark und Milch, enthalten sind, weitestgehend vermieden werden. Dadurch können sich nicht mehr so viele Entzündungsprodukte im Körper ansammeln. Stressfaktoren sollten weitestgehend vermieden werden, da gleichfalls sie die Selbstheilungskräfte des Körpers negativ beeinflussen. Dabei können die meditativen Qi-Gong-Übungen helfen, aber auch eine Tuina-Massage zum Beispiel hat sich als hilfreich erwiesen.


Britta Lutz | 31.01.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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