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Prävention soll vor chronischem Kopfschmerz schützen

Neue Erkenntnisse rund um Kopfschmerzen

Gerade die Kinder und Jugendlichen sind laut Ansicht der Experten heute einer stetig steigenden Belastung durch Schulstress und mangelnde Zukunftsperspektiven ausgesetzt. Dieser Stress wirke sich aber auch negativ auf die Gesundheit aus und könne Kopfschmerzen indizieren. Damit diese sich gar nicht erst zu chronischen Kopfschmerzen entwickeln können, sollte bereits frühzeitig mit der Behandlung begonnen werden. Ebenfalls wies man beim Welt-Kopfschmerzkongress auf eine norwegische Studie hin. Sie belegte, dass die Prävention bei Jugendlichen vor Kopfschmerzen schützen könne. Dafür müssten in Schulen aber vermehrt Aufklärungsprogramme vorgestellt werden, die die Zusammenhänge zwischen Lebensstil, Stress, Ernährung und der Entstehung des Schmerzes darstellten. Dann könnten die Jugendlichen selbst ihre Lebensweise verändern, um aktiv gegen die Kopfschmerzen vorzugehen. Im Mittelpunkt des Interesses standen aber auch neue Behandlungsmethoden bei sehr starken Kopfschmerzen, wie der Migräne und den Cluster-Kopfschmerzen. Letztere stellen starke Schmerzschübe dar, die bis zu 180 Minuten andauern können und Betroffene oft an den Rand der Bewusstlosigkeit treiben. Gegen diese Cluster-Kopfschmerzen testet man zur Zeit einen Stimulator, der in den Oberkiefer der Patienten eingesetzt wird. Durch die Stimulation einzelner Nervenbündel soll er dabei helfen, das Auftreten der Cluster-Kopfschmerzen zu vermeiden. Bei Migräne hingegen sollen laut Expertenmeinung bereits gute Erfolge mit Botox-Spritzen erzielt worden sein. Genauso wichtig, wie die neuen Behandlungsmethoden, war aber auch die Behandlung der Kopfschmerzen im Rahmen der Naturheilkunde. Hierbei wurde noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass Kopfschmerzen unzählige verschiedene Ursachen haben können, die nur durch eine umfassende Diagnostik ermittelt werden könnten. Deshalb ist ein Bekämpfen der Kopfschmerzen mit Medikamenten, die die Symptome unterdrücken, aber die Ursachen nicht abschalten können, kein Weg, so unter anderem die TCM-Experten. Sie setzen auf die altbewährten Mittel aus der traditionellen chinesischen Medizin, wie die Puls-Zungen-Diagnostik. Außerdem sieht man in der TCM einen wichtigen Zusammenhang zwischen dem Bauch und den Kopfschmerzen, da vom Bauch täglich unzählige Informationen an den Kopf weiter geleitet werden. Das untermauert die Annahme, dass sich eine falsche Ernährung positiv auf die Entstehung von Kopfschmerz auswirken kann. Als Behandlungsmethoden sieht man in der Alternativmedizin vorwiegend die Akupunktur, die Moxibustion, verschiedene Entspannungs- und Bewegungsübungen, etwa aus dem Qi Gong, sowie die Tuina-Massage vor. Mehr als 70 Prozent der so in der TCM-Klinik am Steigerwald behandelten Patienten ist einer Studie zufolge nach diesen Behandlungen beschwerdefrei entlassen worden.


Britta Lutz | 04.07.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Welt-Kopfschmerzkongress, Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, Prävention, Naturheilkunde, Kopfschmerzen

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