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Immer mehr Menschen klagen über Nahrungsmittelintoleranz

Nahrungsmittelunverträglichkeit – wird das Problem immer größer?

Dabei bezweifeln Ärzte, dass es sich bei jeder vermeintlichen Intoleranz um eine solche handele. Auch der eigene Lebensstil könne dafür verantwortlich sein. Wer aber auf bestimmte Lebensmittel reagiert, möchte diese Reaktionen schnellstmöglich ausschalten. Die Verzweiflung ist dann oft groß und das ruft die Industrie auf den Plan. Allergenfreie Produkte, haltlose Verfahren zur Selbstdiagnose und Behandlung sind dann nicht mehr weit, können aber für den Verbraucher an sich massive Gefahren mit sich bringen.

 

Bloß nicht selbst herum experimentieren

 

Selbstdiagnose und Selbsttherapie sollten dabei in keinem Fall durchgeführt werden, so die Experten. Pauschale Ernährungsempfehlungen können tatsächlich Betroffenen nicht helfen, besser ist ein individuell auf die eigene Situation abgestimmter Ernährungsplan, der vom Fachmann erstellt wird. Damit dies gelingt, ist zunächst jedoch eine genaue, detaillierte Diagnosestellung des Arztes erforderlich.

 

Was bei eigenen Experimenten passieren kann

 

Wer selbst herum experimentiert, läuft Gefahr, dass die richtige Diagnose gar nicht erst gestellt werden kann. Das lässt sich gut am Beispiel des oft verteufelten Glutens aufzeigen. Es gibt insgesamt drei Arten der Glutenunverträglichkeit.

 

Variante eins ist die Zöliakie. Es handelt sich dabei um eine immunologische Erkrankung, die nicht allergisch bedingt ist. Wer nun im Selbstversuch auf Gluten in der Nahrung verzichtet hat, macht es dem behandelnden Arzt unnötig schwer, die richtige Diagnose zu stellen. Gerade die glutenfreie Diät ist in den letzten Jahren aber immer populärer geworden. Dabei bringt sie gesunden Menschen keine Vorteile und kann eben die Diagnose einer tatsächlichen Glutenunverträglichkeit beeinträchtigen.

 

Diese Intoleranz kann auch bei Reizdarmpatienten auftreten. Dann ist sie nicht zu den immunologischen Vorgängen zu zählen. Und die dritte Variante ist die Allergie gegenüber Weizen, die zur Glutenunverträglichkeit führt. Diese kommt bei Erwachsenen allerdings nur selten vor.

 

Was darf man essen?

 

Ist die Diagnose für eine Lebensmittelintoleranz erst einmal getroffen, wird ein individuell maßgeschneidertes Ernährungskonzept für die Patienten erstellt. Dabei müssen die bisherigen Ernährungsgewohnheiten, das soziale Umfeld und zahlreiche weitere Faktoren, die sich auf die Ernährung auswirken, berücksichtigt werden. Anhand dieser Angaben kann eine Ausschluss-Diät entwickelt werden.

 

Diese beinhaltet keine Lebensmittel mehr, die den allergieauslösenden Stoff enthalten. Doch Patienten sollten nicht nur darüber aufgeklärt werden, was sie nicht essen dürfen, sondern auch darüber, was sie essen dürfen.


Britta Lutz | 22.04.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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