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Schmerzhafte oder Erfolg versprechende Therapie?

Moxibustion: Glühendes Beifußkraut

Die Moxibustion gehört zu den ältesten Therapien der traditionellen chinesischen Medizin. Gut erkennen lässt sich dies vor allem an einem alten chinesischen Sprichwort, das da lautet „Was man mit der Nadel nicht erreicht, die Moxen schaffen es.“. Hierbei wurden ursprünglich brennende Moxa-Kegel oder -Zigarren auf bestimmte Punkte des Körpers gegeben. Diese Spende von Wärme kann wunderbar entspannend wirken, wenngleich in westlichen Ländern das brennende Kraut nicht mit der Haut in Berührung kommt.

Das Beifußkraut wird zunächst getrocknet und dann zu Zigarren oder Kegeln geformt, die gemeinhin als Moxa bezeichnet werden. Dabei werden die Zigarren jedoch nicht geraucht, sondern ausschließlich für die Behandlung verwendet. Sie brennen jedoch genauso langsam und lang anhaltend wie echte Zigarren.

Im Glauben der TCM heißt es, dass die Moxibustion das Qi zum Fließen bringt, indem es dem Körper Feuchtigkeit und Kälte entzieht. Patienten, die die Moxibustion bereits angewendet haben, berichten hingegen von einer wohligen Wärme, die das Innere durchfährt und einer Anregung der Durchblutung. Nicht zuletzt aus diesem Grund hilft diese Anwendung, chronische Erkrankungen zu lindern. Dazu zählen insbesondere stetig wiederkehrende Blasenentzündungen, Asthma, Nebenhöhlenprobleme oder Erkältungen.

Selbst die Hebammen haben die Moxibustion wieder entdeckt und nutzen diese bei ihren Patientinnen vorrangig im letzten Trimester der Schwangerschaft. Damit soll das Kind sich aus der Beckenendlage in die Geburtsposition begeben. Doch auch die Mutter wird entspannt und bekommt einen weicheren Bauch, der dem Kind das Drehen erleichtert.

In der westlich angewendeten Moxibustion werden die Moxa nur kurz über dem Körper gehalten und spenden von dort angenehme Wärme und ein einzigartiges Aroma. Werden sie noch auf ein Stück Ingwer gelegt, ist der Duft noch entspannender. Oftmals wird die Moxibustion in Verbindung mit der Akupressur angewendet, hierbei wird die Nadel mit dem Moxa erhitzt und an betreffenden Akupunkturpunkten in den Körper gestochen. Somit soll die wohltuende Wärme bis ins tiefste Gewebe eindringen.


Britta Lutz | 15.09.09 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Therapie, TCM, Moxibustion, Moxa, Entspannung

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