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Neue Studie bestätigt Wirkung von Meditation

Mit Meditation die Nerven stärken

Es wurde dabei herausgefunden, dass im vorderen Teil der Hirnrinde die Nervenzellfortsätze deutlich isoliert werden konnten, wenn zuvor die Aufmerksamkeitsmeditation durchgeführt wurde. Dadurch könnten Signale an das Gehirn schneller durchgeleitet werden, wie die Forscher rund um Yi-Yuan Tang bestätigen, die die Studie an der Texas Tech University in Lubbock durchführten.

Die Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass sie mit dieser Studie die Vorgänge im Gehirn und deren Auswirkungen auf das Lernverhalten des Menschen besser verstehen. Auch Ansätze für die Therapie von Depressionen, Angststörungen oder dem Borderline-Syndrom und weiteren Erkrankungen seien damit erkennbar, so die Forscher.  Diese Erkrankungen ließen sich auf Probleme bei der Regulierung der Kontrolle von Wahrnehmung und Emotionen zurückführen.

Für die Studie wurden 45 Studenten der University of Oregon und 68 Studenten der Dalian University of Technology in China untersucht. Die Studenten hatten allesamt bisher keinerlei Erfahrungen mit meditativen Übungen und wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erhielt die Aufmerksamkeitsmeditation, bei der neben Entspannungsübungen auch Aufmerksamkeitstrainings und Tagträume eine wichtige Rolle spielen. Die andere Gruppe durfte sich nur auf Entspannungsübungen konzentrieren, wie sie in vielen Wellnesshotels angeboten werden.

Im ersten Teil der Studie, der vier Wochen andauerte und elf Stunden beinhaltete und im zweiten Teil der Studie, der zwei Wochen andauerte und fünf Stunden beinhaltete, stellte sich heraus, dass je nach Meditationsart unterschiedliche Ergebnisse zu erkennen waren. Diese konnten anhand der Diffussions-Tensor-Bildgebung festgestellt werden. Verschiedene Faktoren der Durchlässigkeit von Nervenzellgewebe wurden dabei gemessen. Die Gruppe, die Aufmerksamkeitsmeditation nutzte, zeigte bereits nach vier Wochen eine geringere Durchlässigkeit der Zellwände in einzelnen Hirnregionen. Außerdem gehen die Forscher davon aus, dass sich die Nervenfasern verdichtet haben. Was die Forscher allerdings nicht belegen konnten, sind die kulturell bedingten Unterschiede zwischen amerikanischen und chinesischen Studenten, die zuvor angenommen wurden.


Britta Lutz | 03.07.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellnesshotels, Tagträume, Nerven, Meditation, Entspannungsübungen, Aufmerksamkeitsmeditation

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