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Die Leber und ihre Bedeutung

Mit Mariendistel gegen Leberprobleme

Schon die alten Chinesen wussten um die vielfältigen Aufgaben der Leber und so verwundert es nicht, dass die traditionelle chinesische Medizin die Leber als Herrscher über das Qi ansieht. Sogar Wissenschaftler bestätigen diese Ansicht, ist doch die Leber dafür zuständig, Energien zu speichern, die wir über die Nahrungsaufnahme unserem Körper zuführen. Überflüssige Kohlenhydrate werden somit von der Leber sogar in Glykogen umgewandelt, welches dem Körper als Traubenzucker zur Verfügung steht. Deshalb ist es auch klar, dass Lebererkrankungen zu Konzentrationsstörungen und nachlassender Leistungsfähigkeit führen. Da die Lebererkrankungen nun aber nicht mit eindeutigen Schmerzen einhergehen, sondern sich lediglich durch Symptome, wie etwa die fehlende Energie für den Alltag, zeigen, ist eine Abklärung der Erkrankung schwierig. Die Symptome können nämlich ebenso von zahlreichen anderen Krankheiten kommen. Die Leber gilt überdies als eines der wichtigsten Entgiftungsorgane im Körper und kann sich sehr gut selbst regenerieren. Hin und wieder braucht sie für diese Regeneration aber auch Unterstützung und hier setzen die Wirkungen der Mariendistel an. Die einjährige Pflanze, die eine Höhe bis zu 1,5 Metern erreichen kann und über grünlich-weißlich marmorierte, stachelige Blätter verfügt, erhielt ihren Namen vor allem wegen der stacheligen Blätter. Die Mariendistel war dem Menschen schon in der Antike als Heilpflanze bekannt. Im deutschen Sprachraum wurde sie von Hildegard von Bingen erstmals als „vehedistel“ bezeichnet. Eingesetzt werden sollte sie bei einem Stechen im Herzen oder dem Seitenstechen. Letzteres wurde schon damals als Symptom einer verstopften Leber angesehen. Aber erst im 19. Jahrhundert gewann die Mariendistel ihre heutige Bedeutung. Der Arzt Johann Gottlieb Rademacher setzte zu jener Zeit eine Tinktur aus Mariendistelsamen bei Patienten mit Leberbeschwerden ein, die beste Erfolge erzielte und der Pflanze zu ihrem heutigen Bekanntheitsgrad verhalf. Für die Behandlung werden zumeist die Samen der Distel, seltener auch die Blätter eingesetzt. Die Samen bestehen bis zu 30 Prozent aus Fetten, Schleimstoffen und Eiweißen. Eine besondere Bedeutung kommt den Flavonlignanen zu, die etwa zu 1,5 bis drei Prozent in den Samen enthalten sind. Aus ihnen entsteht das Gemisch Silymarin, welches die Leber vor dem Eindringen toxischer Substanzen schützen soll. Außerdem wird mit dem Silymarin die Regeneration und Neubildung von Leberzellen angeregt und die fibröse Veränderung der Zellwände in der Leber soll dadurch verhindert werden. Diese tritt vorwiegend im Zusammenhang mit der Leberzirrhose auf. Die Mariendistel kann deshalb vorbeugend eingesetzt werden, damit Lebererkrankungen gar nicht erst entstehen. Genauso kann sie zur Behandlung bei Hepatitis, Leberzirrhose oder der Fettleber eingesetzt werden. Selbst Vergiftungen durch Knollenblätterpilze, die unweigerlich die Zerstörung der Leber nach sich ziehen, werden nicht selten mit einem Bestandteil des Silymarins behandelt. Die Mariendistel und ihre Bestandteile sind nur sehr schlecht wasserlöslich, weshalb die Einnahme von Fertigpräparaten empfohlen wird, die in der Apotheke erhältlich sind. Oftmals sind diese mit Artischockenextrakt gemischt. Hier sollte auf einen Silymarin Anteil von mindestens 70 Milligramm geachtet werden.


Britta Lutz | 26.08.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Traditionelle Chinesische Medizin, Silymarin, Mariendistel, Leberzirrhose, Leber

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