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TCM wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit

Mit der TCM fit in den Frühling

Die Frühjahrsmüdigkeit tritt meist von März bis Mitte April auf. In der Schulmedizin geht man von hormonellen Störungen als Ursache aus, doch auch die Traditionelle Chinesische Medizin hat bereits einen möglichen Grund für die Frühjahrsmüdigkeit gefunden. Sie untergliedert das Jahr in fünf Elemente, wobei dem Winter das Element Wasser zugeordnet wird, das für Ruhe steht. Der Frühling wird mit dem Element Holz in Verbindung gebracht und steht für die Dynamik. Nun gehen die TCM-Ärzte davon aus, dass der Körper in ein Ungleichgewicht geraten ist, weil im Winter nicht genügend Ruhe vorhanden war. Aus diesem Grund rät die TCM dazu, bereits ab Dezember auf ausreichend Schlaf zu achten und sportliche Aktivitäten nicht zu übertreiben.

Wer bereits an der Frühjahrsmüdigkeit leidet, kann aber auch jetzt noch einige Punkte aus der TCM nutzen, um diese zu vertreiben. An erster Stelle steht hierbei ausreichend Bewegung. Neben Spaziergängen an der frischen Luft sind auch Bewegungsübungen wie Tai Chi oder Qi Gong, die eng mit der TCM in Verbindung stehen, geeignet. Der Vorteil: Die Übungen wirken aufbauend, nicht wie viele andere Sportarten verbrauchend. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Bekämpfung der Frühjahrsmüdigkeit. Sie sollte nach der TCM immer den aktuellen Jahreszeiten angepasst werden. Gegen die Frühjahrsmüdigkeit beispielsweise helfen saisonale Gemüse und bittere Salate, zu denen Radicchio und Chicorée zählen.

Auch steht das Element Holz für alles Grüne. Deshalb sollte vermehrt auf Kräuter gesetzt werden, sowie auf Tee, insbesondere Brennnesseltee. Ebenfalls von Bedeutung sind Gewürze, die jedoch nicht zu scharf sein sollten, um das Gleichgewicht des Körpers nicht zu gefährden. Wenn diese kleinen Mittel nicht helfen, kann der Grund für die Frühjahrsmüdigkeit auch anderswo liegen. Mit Hilfe der Puls-Zungendiagnostik kann dann die Ursache gefunden werden. Wenn keine Erkrankung hinter den Problemen steckt, kann eine Kräuterbehandlung sinnvoll sein. Der TCM-Arzt kann dann ein Pulver aus unterschiedlichen Kräutern zusammenstellen, welches in der Apotheke gegen Rezept erhältlich ist.

Aus dem Pulver bereitet man sich einen Tee, den man ein bis drei Mal pro Tag trinkt. Gerne verwendet werden Ginseng und Süßholzwurzeln, aber auch die chinesische Angelikawurzel. Durch die Kräuter soll es zu einem Aufbau der Energie kommen. Als weitere Ergänzung zu der Kräuterbehandlung kommt auch die Akupunktur in Frage. Sie soll vor allem durch das Nadeln spezieller Energiepunkte für deren Aktivierung sorgen. Wenn die Patienten chronisch müde sind, sollten sie sechs bis zehn Sitzungen, jeweils eine pro Woche, durchführen.


Britta Lutz | 15.03.10 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Tee, TCM, Tai Chi, Süßholzwurzel, Qi Gong, Kräuterbehandlung, Ginseng, Frühjahrsmüdigkeit, Akupunktur

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