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Weniger Fett oder weniger Kohlenhydrate – was bringt mehr?

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Grundsätzlich verzichtet man in beiden Diätformen auf Kalorien. Ob man dabei auf Kohlenhydrate oder Fett verzichtet, ist dabei Geschmackssache. Doch eine ganz klare Aussage, welche der beiden Diätformen die bessere ist, gibt es bisher nicht.

Low Carb Diät im Überblick

Die Low Carb Diät verteufelt Kohlenhydrate, wie übrigens viele andere Diäten auch. Der Grundgedanke, der dahinter steckt ist der, dass die aufgenommen Kohlenhydrate in Zucker umgewandelt werden. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an und es muss mehr Insulin gebildet werden, um ihn wieder zu senken. Dieses vermehrte Insulin hemmt jedoch die Fettverbrennung und sorgt für ein Hungergefühl im Gehirn. Dadurch würde die gesamte Kalorienzufuhr bei kohlenhydratreicher Ernährung ansteigen, die Gewichtszunahme sei vorprogrammiert.

Am häufigsten finden sich Kohlenhydrate dabei in Stärke. Zuckerarten, Glucose, die sich aus Kohlen-, Sauer- und Wasserstoff bildet, und Alkohol liefern viele Kohlenhydrate. Deshalb sollte darauf verzichtet werden. Im Gegenzug stehen mehr Eiweiße und Fette auf dem Speiseplan. Bevorzugt kann man in der Low Carb Diät Fleisch essen, aber auch reichlich Gemüse. Auf Brot, Reis, Nudeln und Co. wird als Sättigungsbeilage weitestgehend verzichtet. Stattdessen sind Fisch, Eier und Joghurt beliebte Speisen in der Low Carb Diät. Süßigkeiten sind dagegen fast tabu, ebenso Lebensmittel, die hohe Mehl-, Stärke- und Zuckeranteile aufweisen.

Low Fat Diät im Überblick

Die Low Fat Diät ist nicht immer ganz eindeutig. Es finden sich hier zwei Definitionen: Die eine besagt, dass nur Lebensmittel auf den Tisch kommen, die weniger als 30 Prozent Fett enthalten. Bei der anderen Definition dürfen nur 30 Prozent der gesamten am Tag aufgenommen Kalorien Fett sein. Ziel ist aber in beiden Fällen, den Fettanteil der eigenen Ernährung deutlich zu verringern.

Statt der 3,5-prozentigen Vollmilch gibt es also die 1,5-prozentige Milch, statt der riesigen Ölmenge, die den Salat ertränkt, gibt es nur geringe Mengen Öl. Es wird auf gesundes Öl, wie Leinöl, gesetzt, weil es mehr Omega-3-Fettsäuren aufweist und vieles mehr. Dadurch fällt die Ernährungsumstellung bei der Low Fat Diät etwas leichter.

Welche Vorteile bieten die Diäten?

Der Vorteil der Low Carb Diät liegt darin, dass es laut Studien in den ersten drei Monaten zu einer deutlicheren Gewichtsreduktion kommt. Zudem sei das Eiweiß als wichtiger Bestandteil der Nahrung ein Sattmacher, so dass hier keine allzu starken Hungergefühle zu erwarten seien.

Bei Low Fat Diäten liegen die Vorteile darin, dass sie sich vergleichsweise einfach in den Alltag integrieren lassen. Diese Diät soll auch eine bessere Laune machen, da man nicht auf die gewohnten Beilagen, wie Kartoffeln, Nudeln und Brot verzichten müsse.

Die Nachteile der Diäten

Beide Diäten haben aber auch Nachteile. Der dauernde Verzicht auf die gewohnten Kohlenhydrate macht schlechte Laune bei der Low Carb Diät und Heißhungerattacken sind dann keine Seltenheit. Weiterer Nachteil: Gemüse, Fisch und Fleisch sind im Einkauf natürlich teurer, als eine Packung Nudeln. Zudem muss man seine Kochgewohnheiten umstellen und neue Rezepte suchen. Zudem sei zu viel rotes Fleisch nicht gesund. Es gilt zwar als wichtige Eiweißquelle, kann aber auch das Risiko erhöhen, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Zudem würde das Risiko für bestimmte Krebsleiden sich erhöhen. Fisch und Geflügel als Alternative seien daher besser geeignet.

Bei der Low Fat Diät zeigen sich die purzelnden Pfunde erst deutlich später. Eine konsequente Umsetzung dieses Ernährungsstils gestaltet sich langfristig als schwierig. Ständig müssen die Kalorien gezählt werden, was stressig ist und wer auf Fett verzichtet, verzichtet letzten Endes auch auf einen wichtigen Geschmacksträger.

 

Studien haben zudem ergeben, dass beide Diäten nur kurze Erfolge versprechen. Probanden hatten bereits ein bis zwei Jahre nach der Diät wieder das Ursprungsgewicht erreicht.


Britta Lutz | 13.03.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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