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Gesunde Lebensmittel sind nicht immer figurförderlich

Längst nicht alle gesunden Lebensmittel sind auch gesund

Zu diesen versteckten Kalorienbomben zählen etwa die Nüsse. Ob Walnüsse oder Pistazien – sie werden alle gerne als Nervennahrung bezeichnet und gelten als sehr gesund. Fakt ist: Nüsse haben viele positive Eigenschaften. So enthalten sie viele der B-Vitamine und können so nicht nur leistungssteigernd wirken, sondern auch Gehirn und Nervensystem unterstützen. Weitere wichtige Inhaltsstoffe in Nüssen sind Proteine und Ballaststoffe, Selen und Eisen, Zink und Magnesium, Vitamin E und Folsäure. Außerdem sind Nüsse mit speziell zusammengesetzten Fettsäuren versehen, die den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken sollen. Der Blutzuckerspiegel soll damit stabilisiert werden.

 

Trotz all dieser vorteilhaften Inhaltsstoffe sind und bleiben Nüsse aber echte Kalorienbomben. Werden sie dann zusätzlich zu den üblichen Mahlzeiten verzehrt, ergeben sich schnell Übergewicht und Co. Ein Beispiel verdeutlicht dies: 100 Gramm Haselnüsse enthalten gut 600 Kalorien. Zum Vergleich: Eine Hauptmahlzeit sollte etwa diese Kalorienmenge enthalten. Daher sollten Nüsse, trotz der vielen positiven Wirkungen nur in geringer Dosierung verzehrt werden. 25 Gramm pro Tag sind dabei vollkommen ausreichend.

 

Was steckt hinter dem vielfach gepriesenen probiotischen Joghurt?

 

Probiotische Joghurts sind mit speziellen Bakterien angereichert. Daher sollen sie das Immunsystem stärken, die Darmflora gesund erhalten und für eine verbesserte Verdauung sorgen. Diese Joghurts sind natürlich bei Verbrauchern sehr beliebt, so dass man gerne etwas tiefer in die Tasche greift. Selbst im Labor wurde die Wirksamkeit einiger Milchsäurebakterien nachgewiesen.

 

Dennoch gelten die probiotischen Joghurts als schwierig für die Gesundheit einzusetzen. Um die Wirkung zu entfalten, müssen die Bakterien in ausreichender Menge unbeschadet durch Magen und Dünndarm transportiert werden. Das kann aber kein Produkt garantieren. Zudem muss regelmäßig für Nachschub gesorgt werden, so dass man die Joghurts regelmäßig verzehren muss. Das belastet aber die Haushaltskasse mitunter enorm.

 

Sind Sojabohnen gesund oder nicht?

 

Auch Sojabohnen werden zu den sehr gesunden Lebensmitteln gezählt. Verantwortlich sind die enthaltenen B-Vitamine, Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Kalzium, Selen und Folsäure. Diesen Inhaltsstoffen wird nachgesagt, dass sie verantwortlich für die hohe Lebenserwartung in Japan sind. Auch fehlende Wechseljahrsbeschwerden von japanischen Frauen werden dem hohen Sojakonsum zugeschrieben. Vegetarier kommen um Soja als wichtigen Protein-Lieferanten ebenfalls nicht herum.

 

Doch auch diese Medaille hat zwei Seiten. Die Isoflavone, also Soja-Pflanzenstoffe, gelten zwar als zellschützend, in Tierversuchen wurde aber gezeigt, dass sie auch krebsfördernd wirken können. Von der FDS, der US-Lebensmittelbehörde, wird deshalb ein Genuss von maximal 25 Gramm Sojaprotein pro Tag empfohlen. Dieses ist in 300 Gramm Tofu oder 800 Millilitern Sojamilch bereits enthalten. Wichtig zu wissen ist ebenfalls, dass Soja ein hohes Allergiepotenzial mit sich bringt. Betroffen sind vor allem Menschen, die auch auf die Birkenpollen allergisch reagieren.


Britta Lutz | 24.04.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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