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Die Birke als Heilpflanze

Kann die Birke beim Entschlacken helfen?

Mehrere Birkenarten werden botanisch unterschieden, zwei von ihnen auch medizinisch eingesetzt. Zu ihnen zählt Betula alba L. Dieser lateinische Name fasst die Weiß- und die Moorbirke zusammen. Sie gehört zu den sehr durstigen Arten, kann sie doch bis zu 70 Liter Wasser pro Tag verdunsten. Der Saft der Birke kann daher abgezapft und zum Beispiel zur Frühjahrskur genutzt werden. Aber auch die Birkenblätter werden medizinisch verwendet. Als Sammelzeit eignet sich der Monat Mai am besten, doch ebenso finden sich die Blätter in der Apotheke.

 

Diese Inhaltsstoffe der Birke nutzen wir

 

Die Birkenblätter enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe, wie die Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C, oder die Salizylsäure. Saponine und Gerbstoffe, Mineralien und Flavonoide sind ebenso enthalten. Insbesondere der hohe Anteil an Kalium und Calcium ist beeindruckend.

 

Dadurch ergeben sich auch vielfältige Wirkungen, die mit den Birkenblättern erreicht werden können. So wird der Harn desinfiziert, eine harntreibende und nierenanregende Wirkung wird den Blättern der Birke nachgesagt und sie kann so den Körper entwässern. Da bei der Nutzung von Birkenblättern bisher keine Nebenwirkungen bekannt sind, können diese auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden, um so die Funktionen der Niere zu verbessern. Nicht zuletzt sollen Birkenblätter sogar den Haarwuchs fördern können.

 

Wird der Saft der Birke verwendet, finden sich darin unterschiedliche Zuckerarten, Vitamin C, Xylit und Mineralsalze. Ihm sagt man eine vitalisierende, hautreinigende Wirkung nach. Zudem soll der Saft dabei helfen, harnpflichtige Stoffe auszuscheiden.

 

Birkenblättertee als Anwendungsform

 

Die Birkenblätter lassen sich zu einem Tee verarbeiten, mit dem die Flüssigkeitsausscheidung angekurbelt werden kann. Dadurch werden Herz und Nieren entlastet. Die harnpflichtigen Substanzen können bei regelmäßigem Genuss vermehrt ausgeschieden werden, wodurch sich eine Besserung von Erkrankungen, wie Gicht oder Rheuma erzielen lassen soll. Interessant ist zudem, dass die Birkenblätter bei Allergien und Hautproblemen weiter helfen sollen.

 

Der Birkenblättertee kann als Frühjahrskur angewendet werden, die über drei Wochen andauert. Täglich werden drei Tassen des Tees vor den Mahlzeiten getrunken. Dabei darf der Tee jedoch nicht gesüßt werden. Pro Tasse wird ein gehäufter Esslöffel der Birkenblätter überbrüht. Nach der zehnminütigen Ziehzeit kann der Tee getrunken werden. Er lässt sich übrigens auch gut mit verschiedenen Schüssler Salzen, wie dem Kalium chloratum, sulfuricum oder dem Natrium phosphoricum, kombinieren.

 

Der Birkensaft für die Frühjahrskur

 

Eine Frühjahrskur kann ebenfalls mit dem Birkensaft durchgeführt werden. Der Birkensaft ist fertig abgemischt im Handel erhältlich, kann aber auch selbst gezapft werden. Dabei sollte der Baum bereits ausreichend groß sein, ein Stammumfang von 30 Zentimeter ist das absolute Minimum. Der Birkensaft wird am besten im Mai, bevor die Blätter vollständig da sind, gezapft.

 

Dafür wird in etwa 50 Zentimetern Höhe ein etwa drei Zentimeter tiefes Loch in den Stamm gebohrt. Mittels Glasrohr und –gefäß kann der austretende Saft aufgefangen werden. Wichtig ist, dass das Bohrloch mit Bienenwachs wieder gut verschlossen wird, damit der Baum keine bleibenden Schäden davon trägt. Für die Frühjahrskur werden drei Schnapsgläser des Birkensaftes pro Tag verzehrt.


Britta Lutz | 17.03.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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