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Sommerleid im Freien

Grasmilben gezielt behandeln

Allerdings sind es nicht die ausgewachsenen Milben, die für den starken Juckreiz verantwortlich sind, sondern deren Larven. Die ausgewachsenen Grasmilben legen ihre Eier im Boden ab und ab März oder April schlüpfen die Larven. Sie sind nur 0,2 bis 0,3 Millimeter groß und werden deshalb oft gar nicht bewusst wahrgenommen. An feuchten, hellen Stellen im Garten oder auf Wiesen sammeln sich diese Larven und gehen auf den Menschen über.

Nur wenige Hundertstel Millimeter dringen sie in die Haut ein, sondern dabei ihren Speichel in die Wunde ab und sorgen so dafür, dass sich die oberste Hautschicht aufgrund der im Speichel enthaltenen Enzyme auflöst. In Folge dieses Bisses bilden sich rote Quaddeln, die stark jucken.

Häufig setzen sich Grasmilben im Bereich der Knöchel, in den Kniekehlen, im Lendenwirbelbereich und unter den Achselhöhlen fest. Sie suchen sich bevorzugt warme und feuchte Stellen am Körper aus, beißen aber auch da zu, wo sie durch Kleidung aufgehalten werden, wie etwa am Bund der Socken.

Der Juckreiz selbst entsteht oft erst mehrere Stunden nach dem Aufenthalt im Freien und wird damit meist gar nicht mehr in Verbindung gebracht. Er kann sich innerhalb der ersten drei Tage noch deutlich steigern. Eine alte Bauernregel besagt zwar, dass es hilfreich sei, die Quaddeln aufzukratzen, doch macht das wenig Sinn. Die Milben sind längst nicht mehr im Körper und die aufgekratzte Stelle entzündet sich leicht. Stattdessen sollte das Kratzen vermieden werden, auch wenn es sehr schwer fällt.

Stattdessen können kühlende und den Juckreiz lindernde Salben aufgetragen werden. Die alternative Medizin kennt einige Hausmittel, wie kalte Umschläge mit Wasser. Diesem kann sogar etwas Essig zugefügt werden. Das Abreiben der betroffenen Stellen mit Salzwasser oder das Betupfen mit Essig oder Zitronensaft sind weitere Möglichkeiten, um den Juckreiz zu lindern. In schweren Fällen kann der Arzt sogar eine kortisonhaltige Salbe verschreiben. Insgesamt sind Grasmilben aber eher ungefährlich, da sie weder Blut saugen, noch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Krankheiten werden in der Regel von ihnen ebenfalls nicht übertragen.


Britta Lutz | 09.07.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Quaddeln, Kratzen, Juckreiz, Hausmittel, Grasmilben, Entzündung, alternative Medizin

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