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Kälte kann gesund sein

Gesundheitliche Wirkungen der Kälte

Die orthodoxen Gläubigen in Russland gehen davon aus, dass ein Kopfsprung ins Eiswasser sie von Sünden befreien kann. In Finnland sind nach dem Saunabesuch Eisbäder angesagt, die die Abwehrkräfte steigern. Auch für uns wäre Kälte durchaus nützlich, wir vertragen allerdings starke Temperaturschwankungen nur schlecht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir durch angepasste Kleidung, die warm hält und den überwiegenden Aufenthalt in bestens klimatisierten Räumen, nicht abhärten können. Dabei kann jeder Einzelne etwas tun, um sich gegen die Kälte zu wappnen, die Wechseldusche am Morgen ist nur ein Beispiel dafür. Sie regt den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem.

Auch storchenartiges Laufen durch kaltes Wasser nach Pfarrer Kneipp kann eine sinnvolle Methode sein, die Kälte anzuwenden. Die Ganzkörpertherapie ist eine noch recht junge Form der Kältetherapie. Entwickelt wurde sie von einem Japaner, der eigens dafür eine Kältekammer kreierte. Die erste ihrer Art ging schon in den 1980er Jahren in Betrieb. Heute finden sich Kältekammern in Wellnesshotels, Arztpraxen und vielen anderen Einrichtungen. Der Aufenthalt in ihnen soll entzündungshemmend wirken und bei Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen sollen die entstehenden Schmerzen gelindert werden. Sogar eine komplette Auflösung der Schmerzen soll möglich sein. Bei Depressionen und Schlafstörungen soll die Kältekammer ebenfalls erfolgreich eingesetzt werden können. Sportler besuchen Kältekammern, um die Fitness und Leistungsfähigkeit zu steigern.

Die Temperaturen in den Kältekammern sinken bis auf -110 Grad Celsius ab. Dabei sollten die Besucher stets Badekleidung, eine Kopfbedeckung und Handschuhe tragen. Mittels Mundschutz sollten sie sich vor dem Einatmen der eisigen Luft schützen. Vielfach reicht schon eine Minute Aufenthalt in der Kältekammer. Nach deren Verlassen werden dann sogar Glückshormone ausgeschüttet. Erfahrene Anwender schaffen es auch fünf Minuten. Doch genau, wie in der Sauna, sollte immer dann Schluss sein, wenn man sich nicht mehr wohlfühlt. Zwar konnten bisher noch keine Nebenwirkungen festgestellt werden, doch zu lange sollte der Aufenthalt in den eisigen Temperaturen nicht ausgedehnt werden.

Kälte kommt aber auch mit Hilfe von Eissprays und kalten Auflagen lokal zum Einsatz und soll Schmerzen stoppen. Selbst Warzen werden mit Kälte, oft in Form von flüssigem Stickstoff behandelt. Ebenfalls gehen Experten davon aus, dass der Energieverbrauch des Körpers sich bei Kälte erhöht, um die Betriebstemperatur aufrecht zu erhalten. Allerdings ist die Kälte als Form des Schlankheitsmittels keinesfalls nachgewiesen. Nichts einzuwenden ist aber gegen sportliche Aktivitäten an der frischen Luft, denn diese sorgen nicht nur fürs Abnehmen, sondern auch für eine frische, revitalisierte Gesichtshaut.


Britta Lutz | 28.02.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellnesshotels, Kneipp, Kältekammern, Kälte, Hydrotherapie, Ganzkörpertherapie, Abnehmen

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