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Ist die strenge Frutarier-Kost erstrebenswert?

Frutarier – kann das noch gesund sein?

In Deutschland gibt es aktuellen Schätzungen zufolge etwa 800.000 Veganer. Darin enthalten sein dürften einige Frutarier, die noch strengere Regeln befolgen und sozusagen an der Spitze der vegetarischen Lebensweise stehen. Allerdings ist die Zahl eher gering und nicht genau bekannt.

 

Das Motto der Frutarier

 

Frutarier ernähren sich ausschließlich von Lebensmitteln, die die Natur ihnen nach ihrer Meinung freiwillig gibt. Fleisch, Eier, Käse und Milch gehören auf jeden Fall nicht dazu. Doch die Annahme, dass Frutarier ausschließlich Obst essen, trifft das Ganze ebenso wenig. Denn Früchte können durchaus auch Gemüse sein. Ein sehr krasses Beispiel besagt, dass ausschließlich Früchte verzehrt werden, die von selbst vom Baum fallen.

 

Auf dem Speiseplan von Frutariern steht aber viel mehr. So kann Obst jeder Art gegessen werden, Blüten und Blätter und auch Gemüsefrüchte kommen auf den Teller. Zu ihnen zählen etwa Kürbis, Avocado, Aubergine, Tomate, Zucchini, Paprika und Gurke. Ebenso können Hülsenfrüchte, wie Soja, Erbsen und Bohnen, Samen und Nüsse oder Getreide, wie Brot, Reis, Nudeln, Mais, Seitan und Co. verzehrt werden.

 

Generell gilt lediglich eines: Durch die Gewinnung der Lebensmittel sollen keine anderen Lebewesen, egal ob Tier oder Pflanze, getötet werden. Da verwundert es, dass Getreide auf dem Speiseplan der Frutarier einen Platz erhält. Die Verfechter dieser Ernährungsweise betonen hier, dass die Getreidepflanzen schon vor der Ernte ausgetrocknet und abgestorben seien. Von Knoblauch, Rüben, Roter Bete, Zwiebeln und Kartoffeln sehen die meisten Frutarier jedoch ab.

 

Ist die frutarische Ernährung ungesund?

 

In der Medizin betrachtet man die frutarische Ernährung eher kritisch. Insbesondere Mangelerscheinungen in Bezug auf das Vitamin B12 werden dabei immer wieder angeführt. In der Regel ist dieses Vitamin in Fisch und Fleisch enthalten. Zwar kommt es auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor, allerdings nicht in ausreichender Menge.

 

Diese Erkenntnisse belegen sogar aktuelle Studien. Aus ihnen geht hervor, dass die Konzentration des Vitamins B12 im Blut mit fortschreitendem Anhalten der frutarischen Ernährungsweise absinkt. Für Frutarier ist das aber kein Problem. Sie weichen auf Fruchtsäfte aus, die mit dem Vitamin angereichert sind oder setzen auf Nahrungsergänzungsmittel.


Britta Lutz | 04.04.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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