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So trotzt man der Kälte im Winter

Frieren? Nicht mit mir!

Doch was passiert eigentlich beim Frieren? Die Muskeln ziehen sich zusammen, insbesondere im Bereich des Nackens, des Rückens und der Schultern. Das kann sogar schmerzhaft werden und schränkt uns in unserer Bewegungsfreiheit mitunter deutlich ein. Mit etwas zusätzlicher Wärme kann man dem Problem Herr werden, das wussten schon die alten Römer, die sich in ihren Thermen entspannten. Die Wärme fördert nämlich die Durchblutung, entspannt die Muskeln und kann Schmerzen lindern. Außerdem werden die körpereigenen Regenerationsprozesse angekurbelt.

Die Kleidung ist entscheidend

In der kalten Jahreszeit sollte man nicht unbedingt immer mit der Mode gehen, sondern besser auf praktische, wärmende Kleidung setzen. Dicke Jacken, am besten wind- und wasserdicht, Schal, Mütze und Handschuhe, sowie wasserdichte Schuhe sind ein absolutes Muss. Auch Angora-Kleidung oder elastisch gestrickte Taillen- und Gelenkswärmer sorgen für Wärme, wenn sie selbst dem modischen Geschmack nicht unbedingt entsprechen können. Am Abend können Fußwärmer oder Bettschuhe gegen kalte Füße helfen, da diese besser durchblutet werden. Geeignete Materialien sind hier Lammfell oder Schurwolle.

Hausmittel helfen gegen die Kälte

Es gibt auch eine Reihe von Hausmitteln, die gegen die Kälte helfen. Ein heißes Entspannungsbad etwa kann wahre Wunder bewirken. Die ideale Badetemperatur liegt bei 36 Grad Celsius. Mit einem duftenden Badezusatz wirkt das Ganze noch entspannender, so dass die Muskelverspannungen sich lösen können.

Bei Rückenschmerzen sind warme Güsse zu empfehlen, die direkt unter der Dusche stattfinden. Dabei sollte der Duschstrahl möglichst hart eingestellt werden. Schmerzende Stellen werden für etwa zehn Minuten mit heißem Wasser behandelt.

Die klassische Wärmflasche kann bei Kälte ebenso Abhilfe schaffen. Das Einmummeln unter der dicken Kuscheldecke und eine Tasse heißen Tees verstärkt die Wirkung sogar noch. Damit man sich aber nicht verbrennt, sollte auf die schmerzenden Stellen ein feuchtes Tuch gelegt und erst darüber die Wärmflasche platziert werden. Dadurch kann die Wärme auch tiefer in das Gewebe eindringen.

Heizkissen und Infrarotstrahler als moderne Variationen der Wärmflasche, können die Durchblutung ebenso fördern. Besonders haben sie sich bei rheumatischen Beschwerden oder Erkältungen bewährt.

Auch die Körnerkissen, zum Beispiel aus Weizen, Dinkel, Roggen oder Kirschkernen sind beliebte Mittel gegen die Kälte. Für etwa 90 Sekunden werden diese Kissen in der Mikrowelle bei höchstens 800 Watt erhitzt und auf die betreffenden Stellen aufgelegt. Sie können die Wärme relativ lange speichern und mittlerweile gibt es sie auch als Schulter- oder Nackenauflagen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass es sich um ein stabiles Kissen handelt, welches so gearbeitet ist, dass die Füllung nicht verrutschen kann.

Was die Apotheke bereit hält

Die Apotheke ist erster Anlaufpunkt für all jene, die unter krankheitsbedingten Beschwerden leiden und hier gibt es ebenfalls einige Produkte, die für Wärme sorgen. Spezielle Wärmepflaster oder –umschläge beispielsweise sind im Kampf gegen die Kälte wertvoll. Sie geben zum Teil über acht bis zwölf Stunden kontinuierlich Wärme an den Körper ab, Schmerzen werden so gelindert und die Muskeln entspannt.

Auch Fangopackungen, also heilender, heißer Mineralschlamm, sind geeignet, um der Kälte zu trotzen. Fango gibt es dabei als Badezusatz, in Form der klassischen Packung oder als Umschlag. Wer sich für die klassische Fangopackung entscheidet, muss den Heilschlamm zunächst auf 50 Grad Celsius aufheizen und ihn dann auf den Körper auftragen. Eingewickelt in Folie oder Tücher wird die Wärme gespeichert. Die Behandlung sollte dabei über 30 bis 40 Minuten durchgeführt werden, damit die Wärme auch möglichst tief in das Gewebe eintreten kann.

Wärme nicht immer empfehlenswert

Selbst wenn die Temperaturen noch so niedrig sind und man noch so sehr friert, es gibt Situationen, in denen die Wärmeanwendungen nicht erfolgen sollten. Bei akuten Entzündungen, Erkrankungen am Herzen oder frischen Verletzungen sollte auf die Anwendung verzichtet werden. Auch Babys und Kleinkinder sollten noch nicht mit Wärme behandelt werden, da ihre Haut noch sehr empfindlich ist.


Britta Lutz | 25.11.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wärmflasche, Wärmepflaster, Wärme, Körnerkissen, kalte Jahreszeit, heißes Bad, Fangopackung

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