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So trotzt man der kalten Jahreszeit

Fit durch den Winter: So geht’s

Um das Immunsystem zu stärken, gibt es nichts Besseres, als die tägliche Bewegung, und zwar an der frischen Luft. Das bestätigen sogar Wissenschaftler. Laut ihnen haben Menschen, die regelmäßig Sport treiben oder sich bewegen, ein um 30 bis 50 Prozent stärkeres Immunsystem, als die Mitmenschen, die als Couchpotatoe enden. Allerdings sollte man sich nur moderat bewegen. Leistungssportler, die ihrem Körper Hochleistungen abverlangen, sorgen dagegen für eine Schwächung ihrer Abwehrkräfte. Spaziergänge an der frischen Luft reichen folglich aus, um Bakterien, Viren und Co. ein Schnippchen zu schlagen. Sie regen zudem den Kreislauf an und helfen dem Körper dabei, sich an die kühleren Temperaturen draußen zu gewöhnen. Es wird vermehrt Blut durch den Körper gepumpt und die Immunzellen im Blut werden aktiviert. Zusätzlich sorgt das natürliche Tageslicht gerade an grauen und trüben Tagen für eine bessere Stimmung.

Kälte und Hitze richtig einsetzen

Wichtig sind auch verschiedene Temperaturen, denen man sich aussetzt. Ein Schwitzbad in der Sauna und eine Wechseldusche, statt dem klassischen heißen Duschen kann die Abwehrkräfte stärken. In der Sauna wird zusätzlich die Durchblutung angekurbelt, insbesondere die Durchblutung der Schleimhäute. Viele Viren und Bakterien, die Erkältungen und Co. verursachen, sind zusätzlich sehr empfindlich gegenüber Hitze und durch den Saunabesuch wird deren Aktivität verringert. Wer dem Saunabesuch noch etwas mehr abgewinnen möchte, setzt auf Aufgüsse mit Heilkräutern, die die positive Wirkung verstärken. Lediglich Personen, die Probleme mit Herz und Kreislauf haben oder bereits erkältet sind, sollten auf den Saunagang verzichten.

Die richtige Ernährung ist entscheidend

Gerade im Winter sollte man auch auf eine gesunde Ernährung achten. Viel Obst und Gemüse versorgt den Körper mit reichlich Vitaminen und kann so zur Stärkung der Abwehrkräfte beitragen. In Leber und Thunfisch steckt viel Vitamin A, Bierhefe ist voll von Vitamin B, genau wie Weizenkleie, Haferflocken, Sonnenblumenkerne und Fisch ganz allgemein. Wer das wertvolle Vitamin C vermehrt aufnehmen möchte, sollte auf Zitrusfrüchte, Paprika und Sauerkraut setzen. Und das wichtige Vitamin E ist in pflanzlichen Ölen, in Nüssen und Vollkornprodukten reichlich enthalten. Neben den Vitaminen sind auch Spurenelemente im Winter wichtig. Selen und Zink zum Beispiel halten die Schleimhäute gesund. Wichtig ist, dass diese wichtigen Vitalstoffe möglichst über die Nahrung und nicht nur über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Dann kann sie der Körper nämlich besser verwerten.

Bloß nicht stressen lassen

Stress ist einer der wichtigsten Faktoren, der für eine Erkrankung sorgen kann. Er mindert das eigene Wohlbefinden und öffnet Bakterien damit Tür und Tor, denn auch die Immunabwehr wird durch Stress deutlich geschwächt. Deshalb ist jetzt auf regelmäßige Entspannung zu achten und es sollte ebenfalls ausreichend geschlafen werden.

Erkälteter Nachwuchs

Gerade kleine Kinder sind über den Winter sehr oft erkältet. Das liegt daran, dass ihr Immunsystem noch nicht so gut ausgebildet ist. Eine vollständige Ausbildung des Immunsystems ist erst bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegeben, sind sich Experten einig, da sie sich bereits an die verschiedenen Viren und Bakterien gewöhnt haben. Bis zum sechsten Lebensjahr sind acht bis zwölf Infekte pro Jahr demzufolge völlig normal, betonen die Experten. Allerdings dürfen sie nicht über die Maßen schwer verlaufen. Bei schlechter Heilung sollte aber unbedingt der Kinderarzt aufgesucht werden, statt zu lange selbst Hand anzulegen. Dem Nachwuchs Antibiotika zu geben, sollte der letzte Ausweg sein. Dadurch, dass das Immunsystem Viren und Bakterien bekämpfen muss, kann es den Umgang mit diesen besser lernen. Ausnahmen gelten nur bei sehr schweren Infekten, die zu weiteren Komplikationen führen können. Zu diesen zählen etwa Mandel-, Mittelohr-, Lungen- oder Hautentzündungen.


Britta Lutz | 20.12.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Winter, Stress, Sport, Schlaf, Kinder, frische Luft, Ernährung, Entspannung, Bewegung, Antibiotika

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