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So wird man fettige Haut los

Fettige Haut in 6 Schritten bekämpfen

So muss zunächst die Talgproduktion verringert werden. Viele glauben jetzt, das sei nicht möglich, weil fettige Haut von den Genen vorprogrammiert sei. Das stimmt zwar, aber nur bedingt. Denn durch äußere und innere Einflüsse lässt sich fettige Haut durchaus reduzieren. Ursachen finden sich dabei viele, wie etwa die Hormone. Bei Frauen verändert sich der Hormonhaushalt in der Schwangerschaft, aber auch während der Menstruation und auf diese Veränderungen reagiert die Haut. Ebenfalls sind vermehrt männliche Sexualhormone dafür verantwortlich, dass mehr Hautfett produziert wird. Überdies kann eine zu gründliche, aggressive Reinigung zu einer vermehrten Hautfettbildung führen. Gleiches gilt für mechanische Reize, wie das Reiben. Zudem ist Stress alles andere, als gesund für die Haut. Aktive Entspannung, die nicht zwingend im Wellnesshotel stattfinden muss, kann hier eine gute Lösung sein. Auch sollte Stress, soweit dies möglich ist, vermieden werden.

Außerdem sollten die Poren frei gehalten werden, was aufgrund der verdickten, schlecht durchbluteten Hornhautschicht kaum möglich ist. Deshalb ist die gründliche Reinigung bei fettiger Haut das A und O. Dafür sollten jedoch eher milde Waschgele, idealerweise ph-neutral, verwendet werden, statt aggressiver Reinigungsprodukte. Morgens und abends sollte die Haut mit lauwarmen, nicht jedoch mit heißem Wasser gereinigt werden. Anschließend wird sie sanft trocken getupft, keinesfalls gerieben.

Ein bis zwei Mal pro Woche hilft ein Peeling, die Hornhaut zu entfernen und die Durchblutung zu verbessern. Die Rubbelkörnchen sollten abgerundet, nicht aber grob und scharfkantig sein. Nachdem die Reinigung abgeschlossen ist, wird die Haut tonisiert, sprich mit einem Gesichtswasser behandelt. Fettige Haut kann dabei gerne mit Alkohol versorgt werden, da er desinfizierend wirkt. Alternativ zum in Beauty Produkten oft verwendeten Ethanol sind aber auch Zink, Triclosan oder PCA und Betaine geeignet. Zusätzlich lohnt sich das Hamamelisextrakt, da es die Poren verengt, Vitamin A Säure, die den Sebumfluss hemmt und Bisabolol, welches die Haut beruhigt. Zeigt sich nach dem Auftragen des Gesichtswassers mit einem Wattepad eine Rötung der Haut oder spannt sie, ist das Produkt nicht geeignet, dann sollte nach einem milderen Wässerchen gesucht werden.

Im vierten Schritt geht es um die Pflegecremes. Empfehlenswert sind hier ölfreie und nicht-komedogene Produkte. Denn die fettige Haut muss nicht mit noch mehr Fett versorgt werden. Außerdem sollten keine Inhaltsstoffe enthalten sein, die die Poren verstopfen (komedogen). Zusätzlich gibt es bei solchen speziellen Pflegeserien noch Wirkstoffe, die den Talgfluss minimieren und den Glanz auf der Haut verringern sollen. Gels oder Cremegels sind dann die richtige Wahl. Ganz nebenbei sollte auch beachtet werden, dass die Pflege auf das eigene Alter abgestimmt wird. Moderne Pflegeserien für die Frau ab 30 enthalten auch Anti-Aging-Wirkstoffe.

Im vorletzten Schritt gegen die fettige Haut geht es darum, das überschüssige Fett möglichst gut zu binden. Meist verändert sich die Produktion von Sebum über den Tag verteilt, am späten Abend wird am wenigsten produziert, am Mittag am meisten. Umso wichtiger ist es, das richtige Make-Up auszuwählen. Es sollte natürlich ölfrei sein, wodurch Fett aufgesaugt und gebunden werden kann. Mit einem mattierenden Puder kann der Effekt sogar verstärkt werden. Vor dem Auftragen des Make-Ups sollte die Haut gründlich entfettet werden. Auch ein Nachpudern ist nicht anzuraten, da sich dann Hautfett und Puder verbinden und eine hervorragende Nährschicht für Bakterien bieten. Sollte es zu starkem Glanz kommen, können Blotting-Papers oder ein einfaches Papiertaschentuch genutzt werden. Damit wird das Fett aufgesaugt.

Im letzten Schritt geht es darum, der fettigen Haut noch etwas Extra-Pflege zukommen zu lassen. Klärende Masken, Peelings und Co. sind hier gemeint. Masken können mit weißer Tonerde oder Heilerde sehr gute Erfolge erzielen, da sie die Haut entfetten, dabei aber nicht austrocknen. Sie sollten jedoch nicht mehr als ein bis zwei Mal pro Woche angewendet werden.


Britta Lutz | 27.11.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellnesshotel, Sebum, Puder, Poren, Pickel, Peeling, Mitesser, Masken, Make-Up, Heilerde

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