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Fair Trade gewinnt an Bedeutung

Fair Trade auch auf dem Beauty Markt

Fair Trade bezeichnet dabei nichts anderes, als den fairen Handel. Ursprünglich wurde Fair Trade lediglich eingesetzt, um die Armut zu bekämpfen. Die für Beauty Produkte wichtigen Inhaltsstoffe, wie Palm- oder Kokosöl, werden in der Regel in Entwicklungsländern als Monokulturen angebaut. Dadurch wird einerseits die Umwelt geschädigt, andererseits werden die Arbeiter auf den Plantagen sehr schlecht bezahlt. Ziel des fairen Handels war es, gegen diese Bedingungen vorzugehen und dadurch faire Handelsbeziehungen zu schaffen. So könnte die Lage der oft armen Bauern in Südamerika, Afrika oder Asien deutlich verbessert werden. Mittlerweile ist man im Fair Trade so weit, dass neben der Armutsbekämpfung auch der ressourcenschonende und nachhaltige Anbau der Pflanzen gefördert wird.

Trotz allem kann Fair Trade nicht mit Bio verglichen werden. Viele Bauern können die hohen Anforderungen für ein Bio Siegel nicht erfüllen, da sich die Böden dafür über viele Jahre regenerieren müssen. Zusätzlich kann es schon ein k.o.-Kriterium sein, wenn in der Nachbarschaft Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Im ersten Schritt will Fair Trade deshalb für faire Handelsbeziehungen sorgen. Ist dieser vollbracht, können sich die Teilnehmer am Fair Trade Handel auch in einem zweiten Schritt als Bio-Bauern qualifizieren.

Zahlreiche Fair Trade Inhaltsstoffe werden von der Beauty Branche bereits heute eingesetzt, wie Zitronengras, Ingwer, Zimt, Datteln oder Grüner Tee. Auch lila Reis, der besonders gute antioxidative Eigenschaften aufweist, sowie schwarzer Quinoa, dem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird, sind nur einige der Inhaltsstoffe, die in Kosmetika verarbeitet werden.

Ein offizielles Fair Trade Siegel für Kosmetika gibt es in Deutschland noch nicht. In England und Frankreich ist man da schon weiter. Allerdings wird das Fair Trade Siegel in England für Produkte bereits vergeben, wenn lediglich zwei Prozent der Inhaltsstoffe aus fairem Handel stammen. Das gilt jedoch nur für Kosmetika, die von der Haut abgewaschen werden. Produkte, die auf der Haut bleiben, müssen fünf Prozent der Inhaltsstoffe aus fairem Handel beziehen. In Frankreich sind die Bestimmungen strenger, hier muss die Hälfte der Inhaltsstoffe aus fairem Handel stammen. Alternativ kann auch der Hauptwirkstoff, der wenigstens 20 Prozent des Produkts ausmachen muss, aus fairem Handel stammen.

In Deutschland sieht man diese Voraussetzungen für ein Fair Trade Siegel als zu lasch an und hat deshalb noch kein eigenes Siegel auf den Markt gebracht. Allerdings ist dies durchaus geplant, dann aber mit deutlich strengeren Vorschriften.


Britta Lutz | 15.11.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Quinoa, lila Reis, Kosmetika, Grüner Tee, fairer Handel, Fair Trade Siegel, Fair Trade, Datteln, Beauty

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