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Warum Diäten auf Dauer dick machen können

Ernährungsumstellung statt Diät

Warum aber kommt es zu diesem Effekt? In den meisten Diätprogrammen kommt es zu einer deutlich verringerten Kalorienaufnahme. Der Körper muss nun versuchen, seinen Bedarf herunterzuschrauben, um mit den wenigen Kalorien noch die volle Leistungsfähigkeit zu erreichen. Sobald dem Körper wieder mehr Kalorien zugeführt werden, lagert er die überschüssigen Kalorien als Fett ab, um sich für eine erneute „Mangelernährung“ zu wappnen. Dadurch nimmt man nach der Diät wieder zu, beginnt die nächste Diät und der Teufelskreis hat seinen Anfang genommen.

 

Abnehmen ohne Hungern?

 

Aufgrund dieses Teufelskreises sind viele Menschen allein aufgrund zu vieler Diäten in ihrem Leben zu dick. Um nun dauerhaft abzunehmen und auch schlank zu bleiben, gibt es nur einen Weg: Die Ernährungsumstellung, verbunden mit mehr Bewegung im Alltag. Dabei denken jetzt viele, dass sie auf ihre Lieblingsspeisen für immer verzichten müssen, doch dem ist keineswegs so. Gerade diese Lieblingsspeisen sind in Maßen erlaubt, denn sie tun der Seele gut. Lediglich einschränken sollte man deren Genuss. Doch alleine auf die Lieblingsspeisen zu verzichten, reicht in aller Regel natürlich nicht aus. Daher sollte man Fünf-Schritte-Programm vorgehen.

 

5 Schritte zur dauerhaften Gewichtsreduktion

 

Im ersten Schritt notiert man sich über einen Zeitraum von 14 Tagen alles, was auf dem Speiseplan steht. Essen, Trinken, Zwischenmahlzeiten, Knabbereien – ausnahmslos alles wird notiert. Dabei sollte man wie gewohnt essen und muss auch keine Gewichts- oder Kalorienangaben zu den Lebensmitteln machen.

 

Im zweiten Schritt nimmt man sich die so erstellte Liste vor und überlegt, welche Lebensmittel man gegessen hat, obwohl man eigentlich gar keinen Hunger hatte. Die meisten Menschen essen nämlich unbewusst, aus Stress oder Langeweile. Die so herausgefundenen Lebensmittel werden nun rot markiert.

 

Im dritten Schritt sucht man gezielt nach Süßigkeiten und Knabbereien, die ebenfalls rot markiert werden. Der Schritt vier befasst sich mit den Getränken. Sobald Getränke Kalorien haben, werden sie grün markiert.

 

Der letzte Schritt befasst sich mit den Lebensmitteln, die durch weniger kalorienreiche Lebensmittel ersetzt werden können. Salami hat auf 100 Gramm gerechnet gut 200 Kalorien mehr, als Putenschinken. Alle Lebensmittel, die ersetzt werden können, werden jetzt ebenfalls grün markiert.

 

So sieht die Ernährungsumstellung aus

 

Nachdem die fünf Schritte erfolgreich abgehakt wurden, geht es an die eigentliche Ernährungsumstellung. Die rot markierten Lebensmittel werden dafür vom Speiseplan gestrichen. Wer Schokolade für das Wohlbefinden braucht, darf sich davon täglich eine kleine Dosis gönnen. Allerdings sollte diese auch ganz bewusst genossen und als Belohnung angesehen werden.

 

Die Getränke, die grün markiert wurden, werden durch kalorienarme Getränke bzw. kalorienfreie Getränke ausgetauscht. Grün markierte Lebensmittel werden nun durch Alternativen ersetzt, die weniger Kalorien enthalten, aber genauso gut schmecken.

 

Nun geht es daran, diese Maßnahmen auch tatsächlich umzusetzen. Dabei sollte man nicht zu viel erwarten, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das haben sogar Forscher herausgefunden. Die eigentliche Ernährungsumstellung geschieht nämlich im Kopf und erst wenn man die obigen Schritte über drei Monate effektiv befolgt hat, kann man im Kopf verstehen, dass sich die Essgewohnheiten geändert haben. Dadurch fällt es leichter, auf kalorienhaltige Lebensmittel zu verzichten und man kann ohne dauerndes Hungergefühl abnehmen.


Britta Lutz | 07.02.14 | Newsletter abonnieren

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