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Kneippsche Anwendungen werden beliebter

Erfolgreich heilen mit Kneipp

Noch heute kann die Anwendung nach Kneippschen Regeln bei vielen Erkrankungen helfen oder diesen sogar vorbeugen. Die alternative Medizin, zu der auch die Lehren Kneipps gehören, setzt sich immer weiter durch. Sie steht heute nicht mehr in Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern ergänzt diese auf sinnvolle Art und Weise. Obwohl die meisten Menschen die Kneipp-Kur lediglich mit Wassertreten und Güssen verbinden, besteht sie aus viel mehr. Denn auch Bewegung und Ernährung, sowie die Kräuterheilkunde spielen hierbei eine wichtige Rolle. Klar ist aber auch, dass die Wasseranwendungen bei den Kneipp-Kuren von herausragender Bedeutung sind.

Durch die gezielt gesetzten Reize soll es möglich werden, die Arbeit von Organen anzuregen und den Körper zu Reaktionen zu bringen, die die Heilung bestimmter Erkrankungen fördern sollen. Dabei gilt aber der Grundsatz, dass kaltes Wasser nie auf kalte Haut gelangen sollte. Wichtig ist also ein Vorwärmen der Haut, etwa durch warmes Wasser, einen Saunagang oder auch die sportliche Betätigung. Zu geringe Reize, etwa durch sehr wenig Wärme oder Kälte, bringen in der Kneipp-Kur allerdings nichts. Auf zu starke Reize sollte ebenfalls verzichtet werden, da diese Schaden anrichten können.

Die genaue Dosierung ist hierbei also notwendig. Zusätzlich müssen die Kneippschen Anwendungen regelmäßig durchgeführt werden, um langfristige Erfolge zu erhalten. Die Kneipp-Kuren können dabei bei den unterschiedlichsten Erkrankungen helfen, wie Atemerkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen, dem Reizmagen oder -darm, bei Venenleiden, einer verstärkten Anfälligkeit gegenüber Infekten oder auch bei Burnout.

Es gibt allerdings genauso einige Erkrankungen, bei denen von der Kneipp-Kur abgeraten wird. Hierzu zählen etwa Tuberkulose, eine schwere Niereninsuffizienz, Krebs oder Depressionen, um nur einige zu nennen. Aktuelle Untersuchungen haben ebenfalls die Wirksamkeit der Kneipp-Kur bestätigt. Untersucht wurden mehr als 2.000 Patienten, die unter Erkrankungen des Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf-Problemen oder Verdauungsstörungen litten. Die stationär aufgenommenen Patienten konnten eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zwischen Aufnahme und Entlassung von 76 Prozent erreichen. Bei mehr als 58 Prozent der Patienten konnte zudem eine Absetzung oder zumindest Reduzierung der verabreichten Medikamente erfolgen.


Britta Lutz | 18.07.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wassertreten, Schulmedizin, Kneippsche Anwendungen, Kneipp-Kur, Kneipp, Ernährung, Erkrankungen, alternative Medizin

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