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Moselurlauber können in Bad Bertrich viel entdecken

Ein Ausflug nach Bad Bertrich

Nur rund 30 Kilometer von Bernkastel-Kues entfernt, liegt Bad Bertrich gerade so noch in der Vulkaneifel in einem Talkessel. Hier gibt es noch eine heiße Quelle mit 32 Grad Celsius, die schon den alten Römern bekannt war. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Kaiser Valentinian und Gratian in Bad Bertrich ein riesiges Badegebäude mit Säulentempel errichten ließen. Dieses entstand in der Zeit von 364 bis 383.

 

Ebenfalls bekannt ist die Bad Bertricher Glaubersalzquelle. Allerdings ist bis heute unklar, ob sie die einzige ihrer Art im gesamten römischen Reich war, in Deutschland jedoch stellt sie die einzige dar. Die Heilkraft, die von ihr ausgehen soll, wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder von hohen Häuptern gelobt und genutzt. Insbesondere Clemens Wenzelslaus von Sachsen, der letzte Kurfürst von Trier, hat sich hier sehr wohl geführt.

 

Das Schlösschen von Bad Bertrich

 

Und weil es dem letzten Trierer Kurfürsten hier so gut gefiel, beauftragte er seinen Hofbaumeister Andreas Gaertner damit, das „Kurfürstliche Schlösschen“ in Bad Bertrich zu bauen. Dieses nutzte Clemens Wenzelslaus von Sachsen denn auch als Wohn- und Badehaus sowie als Empfangsgebäude.

 

1794 kamen die französischen Revolutionstruppen und machten dem Kurfürstentum im gesamten Rheinland ein Ende, doch das Schlösschen in Bad Bertrich können Urlauber noch immer bewundern. Mittlerweile wurde aus ihm sogar das Wahrzeichen schlechthin für das Staatsbad.

 

Ebenfalls entstand das „Kurhaus-Kurhotel“ unter dem letzten Trierer Kurfürsten, damals noch als Kavaliershaus. Besonders Freunde der Architektur dürften sich demnach in Bad Bertrich wohlfühlen, da sich ihnen hier eine ganze Reihe von spätbarocken und klassizistischen Bauten bietet.

 

Kein Durchgangsverkehr in Bad Bertrich

 

Als 1841/1842 der Üßbach umgeleitet wurde, konnte die Bachschleife im Römerkessel trockengelegt werden. Dadurch konnte ein Promenadenweg entstehen und auch zwei Tunnel (Diana und Apollo) führen seit 1984 den Verkehr um die Ortschaft herum. So ist Bad Bertrich ohne Durchgangsverkehr geblieben, was den Besuchern, die sich nach Erholung sehnen, sicher gefallen dürfte.


Britta Lutz | 07.10.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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