Top Angebote Top Angebote
Aktuelles rund um Wellness, Beauty und Gesundheit
Folgen Sie uns
search
Die Magnetfeldtherapie als Gesundbrunnen

Gesünder durch die Magnetfeldtherapie?

Die Magnetfeldtherapie gilt als eine der alternativen Behandlungsformen, die jedoch aufgrund der Scharlatane, die in den letzten Jahren unseriös mit der Magnetfeldtherapie gearbeitet haben, einen schlechten Ruf hat. Dabei wurden die natürlichen Magnete bereits im alten China eingesetzt, um Krankheiten zu bekämpfen oder zu lindern. Paracelsus ist der Begründer der wieder entdeckten Magnetfeldtherapie. Er behandelte bereits Krankheiten mit dem Magnetismus und erzielte Erfolge. Die ersten wissenschaftlichen Ausführungen über die Wirkung der Magnetfeldtherapie stammen jedoch vom Leibarzt der englischen Königin Elisabeth I. Sir William Gilbert beschäftigte sich intensiv mit der Magnetfeldtherapie und schaffte es auf diese Art, seine Erkenntnisse zum Teil zu beweisen.

Mittlerweile ist klar, dass die Spannung von kranken Zellen geringer ausfällt, als es bei gesunden der Fall ist. Ebenfalls ist die Zusammenwirkung elektrischer Reize mit den Vorgängen im Körper heute bekannt. Die Magnetfeldtherapie soll nun helfen, die Spannung in den kranken Zellen wieder herzustellen und somit für eine schnellere Heilung sorgen. Insbesondere bei schlecht heilenden Brüchen oder Prothesen sollen bisher gute Erfolge erzielt worden sein, was sogar Ärzte bestätigen.

Dauer bis zur Wirkung und Einsatzmöglichkeiten

Allerdings sollten Patienten nicht damit rechnen, dass die Magnetfeldtherapie sich innerhalb weniger Tage entfaltet. Wer die Therapie beispielsweise gegen Osteoporose einsetzen möchte, sollte mit einer Langzeitbehandlung von mindestens 18 Monaten rechnen. Bei Arthrose-Schmerzen können sich erste Verbesserungen dagegen bereits nach sechs bis acht Wochen der Behandlung einstellen. Weitere Einsatzmöglichkeiten der Magnetfeldtherapie sind nach OPs zu finden, wenn die Narben besser abheilen sollen. Bei Reizdarm und Störungen des Blutdrucks sollen die Magnete ebenfalls positive Wirkungen erzielen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin dagegen werden Magnete auf bestimmte Akupunktur-Punkte gelegt, um so die Meridiane im Körper zu beeinflussen.

Welche Magnete verwendet werden

Unterschieden wird bei der Magnetfeldtherapie in natürliche und künstliche Magneten. Am häufigsten kommen dabei pulsierende Magnetfelder zum Einsatz, die tiefer wirken können, als es bei konstanten Magnetfeldern der Fall ist. Die Magnete werden als Spulen, Kissen oder Folien verwendet und senden unterschiedlich starke Schwingungen aus. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Körper des Patienten sich die passende Schwingung heraussucht und diese aufnimmt. Die Magnetfeldtherapie wird mittlerweile auch in dem einen oder anderen Kur- und Wellnesshotel angeboten. Allerdings werden die Kosten hierfür nicht von den Kassen übernommen. Patienten müssen zudem bedenken, dass es Schwankungen bei der Wirkungsweise geben kann, die unter anderem durch einen Wetterumschwung bedingt werden. Die Magnetfeldtherapie wirkt in der Regel bei jungen Menschen schneller, als bei alten.

Auch die Dauer, seit der eine Erkrankung bereits besteht, wirkt sich auf die Schnelligkeit der Wirkung aus. Ebenfalls sollte die Magnetfeldtherapie konstant erfolgen, Unterbrechungen sollten erst sechs Wochen nach Therapiebeginn erfolgen. Die Magnetfeldtherapie eignet sich dabei nicht für Schwangere und Personen mit Herzschrittmachern oder anderen elektrischen Implantaten, da diese durch die Magnetfeldtherapie eingeschränkt werden können. Am besten wird diese Form der Therapie vorab mit dem Arzt besprochen.


Britta Lutz | 08.12.09 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Traditionelle Chinesische Medizin, Meridian, Magnetfeldtherapie, Magnete, Akupunktur

Kommentieren:

Name:

Email:

URL:

Bitte beantworten Sie die folgende Frage (Spam-Schutz):

Welche Jahreszeit kommt nach dem Frühling?


Nächster Eintrag: Weihnachtsgewürze in der TCM
Vorheriger Eintrag: Tai Chi für Gesundheit und Entspannung


Wählen Sie ein Thema

Energie und Lebenslust
nach
oben