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Einst Schabernack, jetzt beliebte Wellnessanwendung

Die Schröpf-Massage

Die Schröpf-Massage ist heute eine der beliebtesten Wellnessanwendungen und stammt, wie so viele andere Anwendungen auch, aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Ganz anders als in Europa hat das Chinesische Schröpfen nichts mit einer blutigen Angelegenheit gemein. Die Schröpf-Massage bzw. das Schröpfen selbst gilt in China als wichtigstes Mittel in der Hausapotheke und selbst in den Krankenhäusern ist es bereits eine der Standardbehandlungen. Einst wurden die Schröpfgläser, die heute aus Glas gefertigt sind, aus Ton, Bambus oder Bronze gefertigt. Das ist jedoch nahezu die einzige Veränderung beim Schröpfen seit der Antike. Mittlerweile sind die Schröpfköpfe aus Glas gefertigt, der besonders breite Rand erleichtert das Gleiten auf dem Körper und im Glas selbst wird ein Unterdruck erzeugt.

Hierfür wird das Glas entweder kurz über der heißen Flamme erhitzt oder aber es wird mit einer modernen Vakuumpumpe ausgestattet. Durch diesen Unterdruck wird die Haut beim Aufsetzen des Glases nach oben gezogen. Je nachdem, mit welchem Druck der Masseur arbeitet, können die Wölbungen stärker oder schwächer ausfallen. Durch diese Wölbung der Haut in das Glas hinein, kann diese besser durchblutet werden. Da der Effekt einige Stunden anhalten soll, können mit der Schröpf-Massage auch tiefergehende Verspannungen gelöst werden. Weitere Nebeneffekte sind die Linderung von Spannungskopfschmerz, sowie die Bekämpfung der Orangenhaut. Dabei soll der Stoffwechsel angeregt werden und der Abbau von Wasser- und Fetteinlagerungen soll durch das Schröpfen unterstützt werden. Mit sehr kleinen Schröpfgläsern sollen sogar Falten gelindert werden können.

Zwar sind die Wirkungen wissenschaftlich nicht bewiesen, allerdings ist klar, dass das Gefühl bei der Schröpfmassage ein sehr angenehmes und entspannendes ist. Die Experten beobachten immer häufiger, dass viele Menschen Selbstversuche beim Schröpfen starten, was jedoch nicht sinnvoll ist. Alleine die zu starke Erwärmung der Schröpfgläser könnte zu Verbrennungen führen. Eine gute Schröpfmassage erkennen Sie übrigens an blauen und roten Verfärbungen der Haut, die jedoch nicht schmerzhaft sind und nach drei bis fünf Tagen von selbst verschwinden.


Britta Lutz | 04.01.10 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Verspannungen, TCM, Schröpfmassage, Schröpfgläser, Schröpfen, Massage

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