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Das Herbstgemüse hat auch in der TCM einen hohen Stellenwert

Die Kürbiszeit ist eröffnet

In diesen Tagen gehen die Vorbereitungen für Halloween los und das Fest der Geister und Untoten ist eng verbunden mit dem Herbstgemüse Kürbis. Doch sollte dieser nicht nur als Dekoration für die gruseligen Feiern verwendet werden, sondern genauso auf den Tisch kommen. Denn Kürbisse sind sehr gesund, so hat der Hokkaido bei 100 Gramm gerade einmal 23 Kalorien. Zudem weist er einen hohen Gehalt an Antioxidantien und Carotonoiden auf. Dadurch werden die Gesundheit und das Immunsystem unterstützt.

Ursprünglich stammt der Kürbis übrigens aus Amerika, wo er seit mehr als 5.000 Jahren angebaut wird. Hierzulande kannte man die amerikanischen Kürbisse jedoch kaum, lediglich der Flaschenkürbis aus Afrika war bekannt. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Form wurde er lange als Löffel, Topf oder gar Musikinstrument verwendet. Mittlerweile sind jedoch auch andere Arten bekannt, derer es insgesamt 800 gibt.

Die meisten Kürbisse werden dabei übrigens in Amerika und Neuseeland angebaut. Trotzdem jedoch 800 Sorten von Kürbissen angebaut werden, eignet sich nur eine einzige für die Herstellung des Kürbiskernöls. Das ist der steirische Ölkürbis, der als einziger schalenlose Kerne beinhaltet.

Doch der Kürbis überzeugt nicht nur durch die reiche Sortenvielfalt und die vielen kräftigen Farben. Nein, auch das, was in ihm steckt überzeugt. So ist das Fleisch sehr bekömmlich und der Kürbis gilt selbst in der Traditionellen Chinesischen Medizin als wichtiges Lebensmittel, das die Abwehr stärkt. Insbesondere bei Magen-Darm-Problemen, Herzleiden und Erkrankungen der Niere wird der Kürbis gerne eingesetzt.

Des Weiteren punktet der Kürbis mit dem hohen Kaliumanteil, der entwässernd wirkt. Vitamin A sorgt für einen guten Durchblick und unterstützt die Augen, Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte, Vitamin E unterstützt den Fettstoffwechsel und Vitamin B ist ebenfalls enthalten. Kalzium, Folsäure, Magnesium, Antioxidantien und viele weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe finden sich im Kürbis ebenfalls. Mittlerweile wird der Kürbis sogar als Schutz gegen Krebserkrankungen angesehen, wenngleich hier noch heftige Diskussionen laufen.

Die Kürbiskerne können bedenkenlos als Snack geknabbert werden. Sie enthalten Phytosterine, die positive Wirkungen auf Blase und Prostata haben. Lediglich zwei bis drei Esslöffel pro Tag reichen aus, um entsprechenden Erkrankungen vorzubeugen. Mit dem Kürbiskernöl kann auch Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden, wofür nicht zuletzt die ungesättigten Fettsäuren verantwortlich sind. Der Cholesterinhaushalt wird ebenfalls positiv beeinflusst. Außerdem sind im Kürbiskernöl Linolsäuren enthalten, die das Nervensystem stärken, ebenso wie die Immunreaktionen.


Britta Lutz | 20.10.09 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, Kürbiskernöl, Kürbiskern, Kürbis

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