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Abstimmung erfolgt auf jeden Patienten individuell

Die chinesische Massage

Die traditionelle chinesische Medizin setzt dabei aber nicht nur auf eine einzige Form der Massage, sondern kennt man gleich viele verschiedene Massageformen. So kann die Massage mit der Hand oder mit Massagestäben durchgeführt werden. Letztere sind aus verschiedenen Materialien gefertigt. Ein Massagestab aus Holz beispielsweise ist in den Zyklus der fünf Elemente eingegliedert. Man sagt ihm nach, dass er beruhigend oder anregend wirken soll. Auch Jade wird zur Herstellung der Massagestäbe verwendet. Diesem Material wird eine kühlende Wirkung nachgesagt. Das dritte Material ist Tierhorn, damit soll es gelingen, die Eigenschaften des Tiers auf den Menschen zu übertragen.

Individuelle Abstimmung auf die Patienten ist nötig

In China gehört das Erlernen von Massagetechniken zur Grundausbildung der Ärzte. Sie müssen stets in der Lage sein, Blockaden bei ihren Patienten zu lösen und Verspannungen zu bekämpfen. Die Massage ist dabei stets auf den Patienten individuell abzustimmen. Man kann die Menschen in Personen mit Überflusssyndrom und Mangelsyndrom unterteilen, wie es auch die TCM tut.

Überfluss- und Mangelsyndrom – die Behandlung

Personen mit dem Überflusssyndrom lassen sich daran erkennen, dass sie unter Schlaflosigkeit und Wassereinlagerungen, wie Ödemen leiden. Auch Schmerzen, die vorwiegend nachts oder in Ruhephasen auftreten, sind kennzeichnend für diese Personen. Für sie sollte eine kräftige Massage mit fester Hand gewählt werden. Energisches Drücken, Klopfen und Pressen sollen dabei zum Ziel führen. Ödeme und Schwellungen sollen so beseitigt werden, Blockaden gelöst und die Schmerzen, die erst durch diese Blockaden entstehen, sollen gelindert werden.

Patienten mit Mangelsyndrom leiden oft an allgemeiner Schwäche. Ebenso können sie über steife Glieder klagen. Die sanfte Massage ist das Mittel der Wahl. Hierbei wird gestrichen, geglättet und geknetet. Die traditionelle chinesische Medizin sagt, dass die Steifheit durch zu viel Kälte und Feuchte entsteht, die in den Körper eindringt. Dementsprechend wäre hier der kühlende Jade-Massagestab nicht zu empfehlen.

Wann wird die chinesische Massage eingesetzt?

Die traditionelle chinesische Massage setzt man meist bei Verspannungen ein, aber auch in der Schmerztherapie. Sie wirkt dann aber grundsätzlich nur unterstützend bei anderen Therapien, wie etwa dem Schröpfen. Wird eine Kombination aus Schröpfen und chinesischer Massage durchgeführt, lassen sich viele Beschwerden nicht nur lindern, sondern sogar heilen.

Auch Kopfschmerzen und Migräne, Bandscheibenvorfälle, Ödeme, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme, Nervosität und vieles mehr können mit der chinesischen Massage behandelt werden.


Britta Lutz | 27.09.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Verspannungen, Tuina, Tierhorn, TCM, Jade, Holz, fünf Elemente, Chinesische Massage, Blockaden, Anmo

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