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Burg Metternich ist einen Ausflug wert

Die Burg Metternich besuchen

Im Landkreis Cochem-Zell gelegen, bietet die Burg Metternich ein ideales Ausflugsziel während des Urlaubs an der Mosel. Die nahe gelegene Großstadt Koblenz macht den Ausflug dann auch nach dem kulturellen Highlight perfekt. Die Burg blickt dabei auf eine lange Geschichte zurück, erstmals wird eine „Burg, die Beilstein genannt wird“ 1268 urkundlich erwähnt.

 

Diese Burg befand sich damals im Besitz von Johann von Braunshorn. Der Lehensträger des Kölner Erzbistums lebte und wirkte auf der Burg Metternich. 1361 war die Familie von Braunshorn ausgestorben. Zwei Jahre später gelangte die Burg in den Besitz von Kuno und Gerlach von Winneburg.

 

Während der Wirren des Dreißigjährigen Krieges blieb die Burg Metternich trotz der schwedischen und spanischen Besetzung unversehrt. Nachdem allerdings auch die Familie von Winneburg ausgestorben war, musste die Burg 1637 einen neuen Eigentümerwechsel verkraften. Die Herren von Metternich, die der Burg ihren bis heute erhaltenen Namen gaben, erhielten das Eigentum an dieser. 1689 wurde die Burg allerdings während des Pfälzer Erbfolgekriegs von französischen Truppen zerstört. Ein Wiederaufbau erfolgte nicht. 1794 war der Fürst von Metternich der letzte Eigentümer derer von Metternich, allerdings wurde die Burg in diesem Jahr durch die Franzosen besetzt. Nach mehreren weiteren Eigentümerwechseln befindet sich die Burg Metternich heute im Besitz der Familie Sprenger-Herzer.

 

Besichtigung der Burg Metternich

 

Die gesamte Burganlage erstreckt sich über eine Fläche von 80 x 50 Metern. Vom Norden her kann man die Burg begehen, wobei der Zugang durch mehrere Zwinger erfolgt. Die Ruinen der verschiedenen Wohngebäude sind teilweise noch erhalten. Man geht aufgrund dieser Ruinen davon aus, dass die Burg Metternich im Mittelalter von mehreren Familien gleichzeitig genutzt wurde – und zwar als Ganerbenburg.

 

Der 25 Meter hohe, fünfeckige Bergfried überragt die Ruinen. Seine Spitze ist gegen die südlich gelegene Flanke am Bergsporn gerichtet. Diese war bei Angriffen besonders gefährdet. In den Ruinen der bis heute bewirtschafteten Burg gibt es eine Gaststätte samt Biergarten, so dass für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt ist. Events, wie jährliche Burgfeste und Co. finden mehrmals im Jahr statt.


Britta Lutz | 30.12.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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