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Die Birke wird auch in der Naturheilkunde eingesetzt

Die Birke: Längst mehr als nur ein Baum

Die Birke tritt in zwei grundlegenden Arten auf: Als Hängebirke und Moorbirke. Sie ist in ganz Europa beheimatet und die Blätter von beiden Arten werden medizinisch verwendet. Dabei können schon die Blattknospen im März geerntet werden und die eigentlichen Blätter im Juni und Juli. Im Frühjahr kann auch der Birkensaft gezapft werden, dem ebenfalls gesundheitliche Wirkungen nachgesagt werden.

Die Wirkung beruht auf den Inhaltsstoffen

Dass die Birke so gute Wirkungen auf die Gesundheit hat, liegt vor allem an den Inhaltsstoffen. Die Flavonoide gelten, wie bei so vielen anderen Heilpflanzen auch, als wichtigster Wirkstoff. Unter ihnen ist es vor allem das Quercentin, dem eine besondere Bedeutung zugesprochen wird. Hinzu kommen wertvolle ätherische Öle, das wichtige Vitamin C, Bitter- und Gerbstoffe, Triterpene und Saponine.

Mit den Flavonoiden beispielsweise kann man die Harnproduktion beeinflussen. Dabei wird die Menge des Harns erhöht, so dass dieser verstärkt ausgeschieden werden kann. Auch alle übrigen Inhaltsstoffe unterstützen diesen Prozess. Dadurch wird die Birke als wirksames Mittel bei Harnwegsinfekten angesehen, wie etwa einer Blasenentzündung. Durch die vermehrte Harnproduktion und –ausscheiden können die Harnwege gut durchgespült werden und die Krankheitserreger lassen sich einfach ausschwemmen.

Diese Wirkungsweise wird gerne auch bei Nierengrieß eingesetzt. Die kleinen Steinchen sorgen für teils massive Beschwerden. Die Birke kann sie ausschwemmen, ohne dass dabei die Niere gereizt wird. Rheuma und Gicht können mit den Birkenblättern, ebenso wie mit dem Birkensaft bekämpft werden. Letzterer eignet sich gleichermaßen zur Behandlung von Wunden, die langsam oder nur schlecht heilen. Ausschläge werden mit dem Saft genauso gelindert und sogar als Anti-Schuppen-Mittel kommt er zur Anwendung.

Wie erfolgt die Anwendung?

Wie die meisten Heilpflanzen, kann auch die Birke zum Tee oder zu einer Teemischung verarbeitet werden. Dabei sollte der Tee stets mit kochendem Wasser überbrüht werden. Eine Ziehzeit von etwa 15 Minuten ist nötig. Der Tee sollte schon bei den ersten Anzeichen für eine Blasenentzündung getrunken werden, wobei drei bis vier Tassen pro Tag ratsam sind. Wichtig ist, dass zusätzlich reichlich Wasser getrunken wird, um die Blase durchzuspülen.

Rheumatische Erkrankungen lassen sich ebenfalls mit dem Tee behandeln. Hinzu kommt oft noch der Birkensaft, der einen leicht süßlichen Geschmack hat. Der Saft wird mittlerweile sogar in einigen Shampoos eingesetzt, um gegen Schuppen zu wirken. In Haarwasser findet er Anwendung, wenn das Haarwachstum angeregt werden soll.

Die Birke kann ebenfalls als Badezusatz verwendet werden und verschafft dann Linderung bei Gliederschmerzen. Arthritis und Rheuma sollen durch den Schlaf auf Säcken, die mit Birkenblättern gefüllt sind, abgemildert werden.

Wann die Birke nicht angewendet werden sollte

Es gibt jedoch auch Fälle, in denen auf die Anwendung der Birke verzichtet, bzw. diese nur nach Rücksprache mit einem erfahrenen TCM-Arzt oder Naturheilkundler erfolgen sollte. Zu diesen zählen eine bestehende Schwangerschaft, eine Allergie gegen die Birkenpollen, Herzerkrankungen und Ödeme. Auch während der Stillzeit sollte auf die Birke verzichtet werden.

Wer unter einer Allergie leidet, sollte aber nicht sofort verzweifeln. Mitunter kann diese durch die Behandlung mit Eigenurin oder durch die Kinesiologie in den Griff bekommen werden.


Britta Lutz | 31.10.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: TCM-Arzt, Harnwegsinfekte, Eigenurin, Blasenentzündung, Birkensaft, Birkenpollen, Birkenblätter, Birke, Allergie

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